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Karlsruhe

Energieversorger dreht seltener den Strom ab

Verbrauchern in Baden-Württemberg wird seltener der Strom abgedreht.

04.01.2017
  • dpa/lsw

Karlsruhe. Der Energieversorger führt den Rückgang auf die Regelungen zurück, die einer Stromsperre vorausgehen, wie etwa die Möglichkeit der Ratenzahlung oder die Vermittlung zu Beratungseinrichtungen. «Eine Sperre zu beauftragen, ist immer erst der letzte Schritt und der erfolgt auch nur, wenn gar nichts anderes mehr geht und nicht zwingende Gründe dagegen stehen», sagte ein Konzernsprecher. Solche Gründe könnten etwa Krankheit, kleine Kinder im Haushalt oder bei Heizstrom niedrige Temperaturen unter fünf Grad sein.

Die Zahlen des Versorgers bestätigen einen bundesweiten Trend. Aus einem Bericht des Bundeskartellamtes geht hervor, dass es 2015 insgesamt 331 272 Sperrungen gab, rund 20 000 weniger als 2014.

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04.01.2017, 08:37 Uhr | geändert: 04.01.2017, 08:01 Uhr

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