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Bangladesch

Entschädigungen stehen noch aus

26.11.2015
  • EPD

Frankfurt: Drei Jahre nach dem Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch mit insgesamt 112 Todesopfer haben Menschenrechtler Entschädigungen angemahnt. Internationale Mode-Unternehmen müssten umgehend ihren Beitrag an den Fonds leisten, der für die Familienangehörigen der Toten und für die vielen Verletzten des Tazreen-Brandes eingerichtet wurde, forderten die "Kampagne für Saubere Kleidung" und die Arbeitsrechtsorganisation ILRF gestern zum Jahrestag der Katastrophe.

Tazreen produzierte den Aktivisten zufolge unter anderem für den US-Handelskonzern Walmart, für C&A, die Kette Sean Johns und auch für den deutschen Bekleidungs-Discounter Kik. Für den jetzt endlich eingerichteten Entschädigungsfonds habe unter anderem C&A schon eine Zahlung zugesagt.

Kik habe ebenfalls einer Zahlung zugestimmt. Tazreens größter Kunde Walmart oder die spanische Kette El Corte Ingles zeigten aber keine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, kritisierten die Menschenrechtler.

Die Menschen warteten seit drei Jahren auf Entschädigung, um für Miete, Bildung und medizinische Versorgung zahlen zu können, mahnte Sam Maher von der "Kampagne für Saubere Kleidung". "Sie dürfen nicht gezwungen werden noch länger zu warten. Es gibt keine Rechtfertigung, nicht zu zahlen", sagte Maher.

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26.11.2015, 08:30 Uhr

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