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Ermittler gehen im Mordfall Bögerl 150 neuen Spuren nach
Im Mordfall Bögerl geht die Polizei neuen Spuren nach. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv dpa/lsw
Ulm

Ermittler gehen im Mordfall Bögerl 150 neuen Spuren nach

Knapp sechs Jahre nach dem Mord an der Bankiersgattin Maria Bögerl gehen die Ermittler noch einmal 150 neuen Ermittlungsansätzen nach.

08.04.2016
  • dpa/lsw

Ulm. Mit einer neuen Software seien in den vergangenen Monaten 600 000 alte Datensätze ausgewertet worden - vor allem Handy-Verbindungsdaten aus dem Tatzeitraum, wie die Staatsanwaltschaft Ellwangen am Freitag mitteilte. Dabei seien Überschneidungen und Querverbindungen entdeckt worden, denen nun nachgegangen werde. «Das sind wir den Opfern und Angehörigen schuldig», sagte Staatsanwalt Armin Burger. Läuft dieser neue Ansatz ins Leere, werde die Ermittlungsgruppe aufgelöst.

Die Ehefrau des damaligen Heidenheimer Sparkassenchefs Thomas Bögerl wurde im Mai 2010 aus ihrem Haus entführt. Die Täter verlangten 300 000 Euro, die Übergabe des Lösegelds scheiterte. Später fand ein Spaziergänger die verweste Leiche der 54-Jährigen an einem Waldrand bei Heidenheim.

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08.04.2016, 14:04 Uhr | geändert: 08.04.2016, 14:00 Uhr

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