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Ermittlungen in China gegen Börsenmakler

28.11.2015
  • AFP

Shanghai. Ermittlungen der chinesischen Börsenaufsicht CSRC gegen eine der größten Maklerfirmen haben gestern die Börsen in China auf Talfahrt geschickt. Sie schlossen mit mehr als 5 Prozent im Minus, nachdem der Börsenmakler Guosen Securities mitteilte, dass gegen ihn Ermittlungen wegen mutmaßlicher Regelverletzungen liefen. Einen Tag zuvor hatte bereits der größte Börsenmakler der Volksrepublik China, Citic Securities, mitgeteilt, gegen ihn werde ermittelt, nachdem zuvor gegen einige Mitarbeiter Untersuchungen wegen des Verdachts auf Insiderhandel eingeleitet worden seien.

Die chinesische Finanzmarktaufsicht geht derzeit wegen Preismanipulationen, Leerverkäufen und Insiderhandel umfassend gegen Finanzakteure vor. Die Ermittlungen ließen darauf schließen, "dass die Firmen in ernsthaften Schwierigkeiten sein könnten", sagte der Analyst Chen Xingyu von Phillip Securities. Der Kurssturz unterscheide sich aber von den massiven Verlusten im Juli und August. Nach einem Höhenflug um 150 Prozent binnen eines Jahres waren damals die Börsen in Shanghai und Shenzhen um fast 40 Prozent eingebrochen - trotz kräftiger Stützungsmaßnahmen der Regierung einschließlich massiver Aktienkäufe durch öffentliche Einrichtungen. Am Freitag schloss die Börse in Shanghai mit 5,5 Prozent im Minus, die Börse in Shenzhen sogar mit minus 6,1 Prozent.

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28.11.2015, 08:30 Uhr

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