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Magdeburg/Stuttgart

Ermittlungen nach Anschlag auf Büro von Bildungsplangegnern

Nach einem Brandanschlag auf die Magdeburger Geschäftsadresse des Aktionsbündnisses «Demo für alle» ermittelt der Staatsschutz in Sachsen-Anhalt.

06.11.2015
  • dpa

Magdeburg/Stuttgart. Einen Bericht des MDR bestätigte ein Polizeisprecher am Freitag. In der Nacht zum Sonntag standen ein Kleinbus, ein Carport sowie ein angrenzender Schuppen auf dem Firmengelände einer Gerüstbaufirma in Flammen. Der Schaden des Brandes wird auf rund 80 000 Euro geschätzt. Danach tauchte ein Bekennerschreiben aus der linken Szene auf.

Das Bündnis hatte mehrere Demonstrationen in Stuttgart gegen den Bildungsplan der grün-roten Landesregierung organisiert. Es fordert eine klare Präferenz für die klassische Familie und lehnt «homosexuelle Handlungen» ab.

Wie die Koordinatorin der «Demo für alle», Hedwig von Beverfoerde, mitteilte, tauchte auf einer linksradikalen Plattform im Internet der Artikel eines anonymen Schreibers auf. Dieser habe sich der Täterschaft dieses Anschlags gerühmt und zur Nachahmung aufgefordert. Aus dem Schreiben gehe hervor, dass der Anschlag ihr gegolten habe. «Aber «Demo für alle» lässt sich nicht niederbrennen. Unser Einsatz für Ehe und Familie geht unverändert weiter», betonte von Beverfoerde.

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06.11.2015, 12:00 Uhr

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