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Ermittlungsverfahren gegen Polizisten eingestellt
Bücher mit der Strafprozessordnung (StPO) liegen auf einer Richterbank. Foto: Christian Charisius/Archiv dpa/lsw
Mannheim

Ermittlungsverfahren gegen Polizisten eingestellt

Fast elf Monate nach einem Nachteinsatz der Polizei hat die Staatsanwaltschaft Mannheim ein Ermittlungsverfahren gegen Beamte wegen des Verdachts der Körperverletzung eingestellt.

28.03.2018
  • dpa/lsw

Mannheim. Die Entscheidung fiel mangels hinreichenden Tatverdachts, wie die Anklagebehörde am Mittwoch mitteilte. Die Polizei war im Mai 2017 nach einem Einbruchsalarm zu einer Firma in Mannheim gefahren und hatte einen Mann mit Schäferhund angetroffen. Im weiteren Verlauf soll es zu Übergriffen gekommen sein und der Hund wurde erschossen.

Anhand von Videosequenzen und Zeugenaussagen habe nicht festgestellt werden können, dass die Polizei dem Mann einen Faustschlag oder Stoß in die Rippen versetzt habe, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Schussabgabe auf den Hund sei gerechtfertigt gewesen, da der Hund zwei Beamte durch Bisse verletzt habe. Der Einsatz hatte in Mannheim Diskussionen über die Verhältnismäßigkeit ausgelöst. Die Polizei hatte den Hundehalter und einen weiteren Mann festgenommen - es stellte sich jedoch heraus, dass beide keine Einbrecher waren.

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28.03.2018, 14:13 Uhr | geändert: 28.03.2018, 13:40 Uhr

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