Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Nur keine Hektik

Erste Hauptübung der Jugendfeuerwehr

Die Sirene heulte am Samstag nicht wie auf bei der Hauptübung der Feuerwehrabteilung vor zwei Wochen. Doch kurz nach 16 Uhr dröhnten die Martinshörner zweier Löschfahrzeuge die Nachmittagsruhe, mit denen die neue Jugendfeuerwehr zu ihrer ersten wurde auf den Weg zu ihrer ersten Hauptübung ausrückte.

10.11.2015

Weitingen. Einsatzort war das Firmengebäude der GäuWärme im Gewerbegebiet „Unter dem Wasen“. Dort musste ein im Inneren ausgebrochener Brand bekämpft werden. Menschenrettung war nicht erforderlich, da sich keine Personen im Gebäude befanden. Am Brandort eingetroffen, erledigten die Nachwuchskräfte unter der Leitung von Thomas Renz ruhig, überlegt und konzentriert ihre Aufgaben. Hektik war keine auszumachen.

Sie machten sich am Einsatzort kundig, legten zwei Hauptleitungen mit B-Schläuchen – einen sogar von einem Hydranten in der Eckenweiler Straße aus – bis zu den Verteilern, dockten die ausgerollten A-Schläuche an und setzten die sechs Strahlrohre an. Nach und nach hieß es „Wasser marsch!“ und aus allen Rohren schoss das Wasser. Manchmal mussten die Jungendliche jeweils zu zweit kräftig ihre Strahlrohre festhalten, um dem Wasserdruck Stand zu halten. Mit drei Rohren wurde gegen das „brennende“ Heizkraftwerk gehalten, mit drei weiteren in einer Riegelstellung das daneben stehende Firmengebäude der Schlosserei Vees geschützt.

Am Ende gab es nur lobende Worte. Abteilungskommandant Marco Leins, Ortsvorsteher Roland Raible und der stellvertretende Kreisjugendwart Dirk Raible (Göttelfingen) betonten übereinstimmend, dass die 17 teilnehmenden Nachwuchskräfte ihre Sache sehr gut bewältigt hätten. Leins bedankte sich bei vielen Zuschauern für ihr Interesse, bei Gäu-Wärme-Geschäftsführer Steffen Frank für das zur Verfügung stellen des Gebäudes und bei den Zöglingen für ihr ihren Einsatz. Ebenso galt sein Dank Jörg Schocher von der Abteilung Rohrdorf, der das Fahrzeug der Nachbarwehr steuerte, damit die alle kleine „Floriansjünger“ ins Gewerbegebiet gefahren werden konnten. Ortsvorsteher Roland Raible erinnerte an seine Jungfeuerwehrzeit vor 50 Jahren und meinte, der einzige Unterschied zu heute sei die Kleidung gewesen. Während die heutige Jungfeuerwehrler bereits in Einsatzkleidung erscheinen könnten, sei er mit seinen Kameraden damals in Turnhosen zu Übungen angetreten. Er zeigte sich beeindruckt, wie sich die erst im Frühjahr gegründete Jugendwehr in so kurzer Zeit entwickelt habe. Da brauche sich die Bevölkerung keine Sorge um den Nachwuchs für eine schlagkräftige Feuerwehr zu machen. Als Belohnung gab Raible bekannt, dass der Ortschaftsrat zur weiteren Aufbauarbeit einen einmaligen Betrag von 500 Euro aus seinem Jugendfonds beisteuern werde.

Thomas Renz, stellvertretender Abteilungskommandant und Leiter der Jugendwehr, strich das Engagement und den regelmäßigen Besuch der Übungen durch seine 20 Schützlinge hervor. Er bedankte sich für die Unterstützung der Hauptwehr durch fünf Personen. Nach dem Aufräumen der Brandstelle und der Versorgung der Schläuche wurde die junge Einsatztruppe zum Abschluss zum Pizzaessen eingeladen. hn

Erste Hauptübung der Jugendfeuerwehr

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

10.11.2015, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball