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Ein Trip – zwei Spiele – ein Sieg

Erster Auswärtserfolg für den TV Rottenburg beim VCO Berlin

Mission erfüllt: Zwei Punkte hatte Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger vor dem Doppelspiel-Wochenende seiner Rottenburger in der Volleyball-Bundesliga gefordert. Gestern siegte Rottenburg 3:0 beim VC Olympia Berlin nachdem der TVR am Samstagabend 1:3 bei den Netzhoppers KW-Bestensee verloren hatte.

29.10.2012
  • Vincent Meissner

Berlin/Bestensee. Konzentriert und souverän hat der TV Rottenburg die Pflichtaufgabe beim VC Olympia Berlin mit einem 3:0 (25:22, 25:14, 25:20) gelöst. „Ich bin sehr zufrieden. Andere werden hier noch Schwierigkeiten bekommen“, sagte Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger nach dem Erfolg gegen das Junioren-Nationalteam vor 175 Zuschauern. „Wir haben strategisch gut gespielt und unsere Sätze durchgezogen.“ Lediglich im ersten Durchgang war es gegen Ende eng. Müller-Angstenberger setzte auch seine Nachwuchskräfte Federico Cipollone, Sven Metzger und Nico Zager ein. Nur Mittelblocker Tibor Filo blieb das ganze Spiel über draußen.

Bei Berlin überzeugte vor allem Außenangreifer Phillip Trenkler: Der ehemalige Rottenburger Juniorenspieler war mit 15 Punkten mit Abstand der erfolgreichste Angreifer seines Teams. Gemeinsam mit Rottenburgs Markus Pielmeier, dem ebenfalls 15 Punkte gelangen, war er Topscorer der Partie. Trenkler bekam von Rottenburgs Trainer Müller-Angstenberger auch die Silbermedaille als bester Spieler bei Berlin. „Er hat das sehr gut gelöst“, sagte Müller-Angstenberger.

Zuspieler Jan Zimmermann, gemeinsam mit Trenkler in der Rottenburger Jugend groß geworden, durfte erst im dritten Satz für Berlin ran. „Ihm hätte ich gewünscht, dass er ein bisschen früher kommt. Zumal das Berliner Spiel teilweise zu eindimensional war“, sagte Müller-Angstenberger. Zimmermann hat jedoch aufgrund einer Grippe noch Trainingsrückstand. Ob die beiden kommendes Jahr wieder das Rottenburger Trikot tragen werden, ist ungewiss – und vor allem auch abhängig von ihrer Entwicklung in dieser Saison. Müller-Angstenberger will ihnen keinen Druck machen: „Man muss die Jungs jetzt erst mal machen lassen.“

TV Rottenburg: Mehlberg, Neumeister, Cipollone, Cipowicz, Metzger, Isaak, Zager, Pielmeier, Bahlburg, Belizer.

Der Trainer schont die Stammspieler

Am Abend zuvor bei der 1:3 (20:25, 25:23, 21:25, 9:25)-Niederlage vor knapp 500 Zuschauern bei den Netzhoppers KW-Bestensee siegte die abgezocktere Mannschaft. So zumindest formulierte es Trainer Müller-Angstenberger. Bei den vielen langen Ballwechseln jubelten am Ende meist die Netzhoppers. „Das ist eben die Erfahrung – und das kannst du jetzt auch nicht einfach so lernen“, sagte Müller-Angstenberger, der auch die starke Block- und Abwehr-Leistung des Gegners lobte. „Wir müssen da schon am Limit spielen, um zu bestehen.“

Rottenburg startete stark in die Partie. Doch die Netzhoppers konnten den ersten Satz drehen, da die Rottenburger Annahme wackelte und so kein vernünftiger Spielaufbau möglich war. In Durchgang zwei brachte ein Block von Kapitän René Bahlburg den Punkt zum 25:23 und den Ausgleich nach Sätzen. Abschnitt drei holte dann wieder Bestensee. Und als die Netzhoppers Anfang des vierten Satzes mit 8:1 davon gezogen waren, entschieden Müller-Angstenberger seine Stammkräfte zu schonen: Zuspieler Federico Cipollone und Diagonalangreifer Nico Zager kamen für Michael Neumeister und Markus Pielmeier. „Wir hätten da so viel Energie und Glück gebraucht, um das noch umzubiegen“, sagte Müller-Angstenberger. Daher entschieden sie sich, den Fokus auf die Partie gegen den VCO Berlin zu legen. „Und das ging ja dann auch auf“, sagte Müller-Angstenberger, der am Samstag alle elf Akteure spielen ließ.

TV Rottenburg: Mehlberg, Neumeister, Cipollone, Cipowicz, Metzger, Isaak, Zager, Filo, Pielmeier, Bahlburg, Belizer.

Erster Auswärtserfolg für den TV Rottenburg beim VCO Berlin
War erneut blendend aufgelegt: Rottenburgs Außenangreifer Dirk Mehlberg überzeugte gegen den VCO Berlin sowohl in der Annahme als im Angriff. Auch gegen die Netzhoppers KW-Bestensee gelangen ihm 15 Punkte.Archivbild: Metz

Von den finanziellen Querelen zu Saisonbeginn bei den Netzhoppers KW-Bestensee war im Spiel nichts zu spüren. Der Klub hatte vier Punkte Abzug in der Tabelle und die beiden ausländischen Profis Jakub Rybnicek und Kamil Ratajczak zunächst keine Spielerlaubnis bekommen, weil der Verein bei der Lizenz geschlampt hatte. Gegen Rottenburg standen beide Spieler auf dem Feld – und auch gegen den Punktabzug wehrt sich der Verein.

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29.10.2012, 12:00 Uhr

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