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Kommentar zur Debatte um die Deutsche Bank

Es geht um Vertrauen

Drei Jahre mit satten Verlusten, völlig überzogene Boni für wenig erfolgreiche Investmentbanker, ein miserabler Aktienkurs, eine Vorstandsfrau, die die Bank als unfähig bezeichnet – die Deutsche Bank gleicht einem Tollhaus.

28.03.2018
  • Rolf Obertreis

Frankfurt. Das ist nicht nur fatal für das Unternehmen und seine weltweit 97 500 Beschäftigten. Es ist schlecht für den Standort Deutschland, schließlich geht es um das größte Bankhaus der Republik.

Nun soll vorzeitig ein neuer Chef her. Dem Briten John Cryan, 2015 als Sanierer geholt, fehlen offensichtlich Visionen und Strategien, wie die Bank wieder aus dem Tief herausfinden kann. Man muss Cryan zugestehen, dass er die größten Rechtsfälle der Vergangenheit – verursacht von überbezahlten, zockenden Investmentbankern – für viele Milliarden aus dem Weg geräumt hat. Aber es muss endlich um mehr gehen, nicht nur um Gewinn, sondern um eine langfristige Perspektive und Strategie und damit um Motivation für die Beschäftigten. Und um Vertrauen.

Wer könnte Cryan beerben? Es sollte ein Banker sein, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Vielleicht ein erfahrener, solider Bundesbanker?

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28.03.2018, 06:00 Uhr

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