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Wiesbaden

Euroländer sorgen für Export-Schub

Deutschlands Exporteure trotzen der Flaute in den Schwellenländern. Nach einem enttäuschenden Vormonat sind sie im September auf ihren Rekordkurs zurückgekehrt: Getragen von der kräftigen Nachfrage aus EU-Ländern stiegen die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent auf 105,9 Mrd. EUR, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Importe legten um 3,9 Prozent auf 83,0 Mrd. EUR zu.

10.11.2015
  • DPA

Wiesbaden Im Monatsvergleich nahmen die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 2,6 Prozent zu, die Importe um 3,6 Prozent. Die Ergebnisse lagen über den Markterwartungen. Bankvolkswirte hatten Zuwächse von 2,0 Prozent bei den Exporten und 1,0 Prozent bei den Importen erwartet. Nach dem Rekordjahr 2014 sind die Exporte in den ersten neun Monaten 2015 abermals um 7,0 Prozent gestiegen.

"Die Außenhandelszahlen für September bestätigen unsere Erwartungen, dass sich der deutsche Außenhandel auf Rekordkurs befindet", sagte Anton F. Börner, Präsident des Außenhandelsverbands BGA: "Das Sommerhoch im Außenhandel setzt sich fort und abermals sind die EU-Länder ein- und ausfuhrseitig unsere wichtigsten Partner." Aus Sicht von KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner unterstreicht der kräftige Anstieg der Importe die gute Lage im Inland. Doch die Konjunkturflaute etwa in China mache sich inzwischen bemerkbar.

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10.11.2015, 12:00 Uhr

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