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Stuttgart

Ex-BND-Präsident: Keine Angaben über US-Geheimdienste

Der frühere BND-Präsident Ernst Uhrlau bestätigt die angebliche Anwesenheit ausländischer Geheimdienste in Heilbronn am Todestag der Polizistin Michèle Kiesewetter nicht.

02.12.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. Er habe zu dem Vorgang als Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND) keine dienstlichen Informationen gehabt, sagte Uhrlau am Freitag im NSU-Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtags.

Einen Medienbericht des Magazins «Stern» von Ende 2011 habe er als «schwach» empfunden. In dem Artikel war davon die Rede gewesen, dass sowohl deutsche als auch amerikanische Geheimdienstmitarbeiter am Tag der Ermordung Kiesewetters, dem 25. April 2007, in Heilbronn gewesen sein sollen. Angeblich ging es um einen Einsatz gegen Islamisten.

Der Mord an Kiesewetter wird den Rechtsterroristen des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) zugeschrieben, die nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft für zehn Morde zwischen 2000 und 2007 verantwortlich sind. Zudem geht der Ausschuss der Frage nach, ob bislang ungeklärte Straftaten in Baden-Württemberg möglicherweise auch dem NSU zuzuschreiben sind. Dazu werden Ermittler befragt.

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02.12.2016, 07:47 Uhr | geändert: 02.12.2016, 15:31 Uhr

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