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Champions League

Ex-Schalker Sané: Kein Jubel aus Respekt

Diesen TIefschlag von Manchester City wird Königsblau nicht verdauen.

22.02.2019

Von DPA

Gelsenkirchen. Leroy Sané verzichtete auf triumphierende Gesten. „Jubeln konnte ich nicht so richtig“, gab der Star von Manchester City zu. Aus Respekt vor seinem ehemaligen Klub FC Schalke 04, bei dem er zum Nationalspieler reifte, hielt sich der 23-Jährige betont zurück.

Die Aussagen des Stürmers klangen wenig euphorisch, obwohl er nur sieben Minuten nach seiner Einwechslung mit einem genialen Freistoß (85.) zum 2:2 die Wende zu Gunsten des englischen Meisters in einem guten Achtelfinal-Hinspiel der Champions League eingeleitet hatte. Raheem Sterling erzielte in der 90. Minute das Siegtor zum 3:2 für die nach „Gelb-Rot“ für Innenverteidiger Otamendi (68.) dezimierten Gäste.

Etwas überraschend hatte Trainer Pep Guardiola Sané im Gegensatz zum gebürtigen Gelsenkirchener Ilkay Gündogan nicht in die Startelf berufen. Sané war deshalb zunächst enttäuscht. „Ich muss ehrlich zugeben, dass ich in der ersten Hälfte, als die Fans die Mannschaft so richtig angefeuert haben, wieder ein bisschen Gänsehaut hatte. Im Endeffekt war ich dann froh, dass ich doch noch reingekommen bin.“

Froh war auch sein Trainer, der seinen Lieblingsschützling beim Stand von 1:2 in der 78. Minute brachte und ihm später dankte: „Leroys Freistoß war unglaublich. Er trainiert das jeden Tag viele Male. In solchen Situationen macht die Qualität der Spieler den Unterschied.“

So schön das Resultat für das Millionen-Ensemble war, so ernüchternd war es für Königsblau. In Sachen Moral, Kampf, Wille und Einsatz war dem krassen Außenseiter nichts vorwerfen. Doch die spielerischen Unzulänglichkeiten vor allem in der chlussphase waren eklatant.

Das in der Liga auf Platz 14 durchgereichte Team verpasste die große Chance, Selbstvertrauen für die Aufgaben im Pokal und Meisterschaft zu tanken und zumindest bis zum Achtelfinal-Rückspiel der Königsklasse am 12. März stolz zu sein und vom Viertelfinale zu träumen.

Tedesco kam sich vor wie auf einer Gefühlsachterbahn. „Wenn man bis kurz vor Schluss 2:1 führt, hofft man natürlich auf ein anderes Ergebnis. Aber es war ein bisschen ein Spiegelbild dieser Saison“, kommentierte der 33-Jährige nach dem frustrierenden Abend. dpa

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Erstellt:
22. Februar 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
22. Februar 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. Februar 2019, 06:00 Uhr

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