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Experten warnen: Versorgung Suchtkranker in Gefahr
Eine Hand zieht in einer Ausgabestelle für Diamorphin eine Spritze auf. Foto: Bernd Weissbrod/Archiv dpa/lsw
Karlsruhe

Experten warnen: Versorgung Suchtkranker in Gefahr

Drogenkranke, die auf Ersatzstoffe angewiesen sind, können nach Einschätzung von Experten bald nicht mehr ausreichend versorgt werden.

25.01.2017
  • dpa/lsw

Karlsruhe. «Wir sind akut in Not und eine Lösung ist nicht in Sicht», sagte die Drogenbeauftragte der Stadt Karlsruhe, Cordula Sailer. Es fehle an Ärzten, die die Versorgung von Süchtigen mit Methadon oder Diamorphin übernehmen wollten. «Nachwuchs fehlt», betonte auch Frank Matschinski, der in Ravensburg eine sogenannte Schwerpunktpraxis führt und sich um rund 180 Schwerstabhängige kümmert.

Den Mangel an «Substitutionsärzten» begründen die Experten unter anderem mit zu geringer Honorierung, aufwendiger Bürokratie und juristischen Hürden. «Sie müssen nur ein Rezept falsch ausfüllen und schon ist ein Bußgeld fällig» sagte Matschinski.

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25.01.2017, 10:40 Uhr | geändert: 25.01.2017, 09:01 Uhr

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