Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Liga hat Priorität

FC Augsburg hofft in der Krise auf eine Trendwende wie 2013

Fußball-Bundesligist FC Augsburg steckt in einer Krise und ist so schlecht wie zuletzt in der Katastrophen-Vorrunde 2012. Trainer Markus Weinzierl hatte das befürchtet, auch wegen der Europa-League-Teilnahme.

06.11.2015
  • SID

Augsburg Der eine oder andere mag gelächelt haben, als Markus Weinzierl den Teufel an die Wand malte. Anfang August war das, und die Saison, die für den FC Augsburg eine historische werden sollte und mit dem Europa-League-Start auch ist, hatte noch nicht begonnen. Der Trainer sagte damals: "Wenn wir die Klasse halten, haben wir einen guten Job gemacht." Weinzierl ist also nicht vorzuwerfen, dass er es nicht habe kommen sehen. "Wir sind darauf vorbereitet, dass es auch zähe Phasen geben kann", sagte er auch.

Seine Hauptaufgabe sei, "den Verein zu stabilisieren und fest in der Bundesliga zu verankern". Und die Europa League? Für ihn einer von drei Teilen einer "reizvollen, aber schwierigen Saison". Wichtigstes Thema aber ist: die Lage in der Liga. Sechs Punkte nur nach elf Spielen, Tabellenplatz 18. Das erinnert an die Saison 2012/2013: Auch damals hatte der FC Augsburg sechs Punkte nach elf Spielen, Tabellenplatz 18.

Vor vier Jahren stand Weinzierl auf der Kippe, nach der desaströsen Hinrunde hatte der FCA gerade neun Punkte zusammen. Stefan Reuter kam als Sportchef, Weinzierl blieb - und der Aufschwung bis auf Rang fünf Ende vergangener Saison begann. Jetzt aber läuft es in der Liga miserabel, "die Basis", wie Weinzierl das nennt, bröckelt offensichtlich. Die Gründe für den Absturz sind zahlreich. Die Gegner der Augsburger haben deren Spielweise mittlerweile entschlüsselt - hinten sicher stehen und schnell und direkt über die Außen nach vorne klappt nicht mehr. Und: Wichtige Spieler sind verletzt oder außer Form wie Daniel Baier, Halil Altintop oder Paul Verhaegh, gleiches gilt für die Abwehr mit Ragnar Klavan, Jan-Ingwer Callsen-Bracker und Jeong-Ho Hong. Bleibt die Hoffnung aufs neue Jahr. Wie 2013.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

06.11.2015, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Wirtschaft im Profil

Die aktuelle Ausgabe unseres Business-Magazins Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball