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Factotum

Bukowski (Chinaski) weiß eben, wie aus Scotch und Respektlosigkeit eine gute Story wird.

Bukowski (Chinaski) weiß eben, wie aus Scotch und Respektlosigkeit eine gute Story wird.

FACTOTUM
Norwegen

Regie: Bent Hamer
Mit: Matt Dillon, Lili Taylor, Marisa Tomei

- ab 0 Jahren

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24.11.2015
  • Dorothee Hermann

Er schreibt wie er säuft – wie ein Besessener. Henry Chinaski (Matt Dillon) darf man als Alter Ego seines Autors Charles Bukowski auffassen. Leider ist beides nicht die beste Voraussetzung, um es in einem Job länger auszuhalten. Hank fliegt so schnell aus der Essiggurkenfabrik wie aus der Fahrradwerkstatt und aus dem Ersatzteillager für Autos. Nicht umsonst ist ein „Factotum“ ein Mensch, der viele unterschiedliche Tätigkeiten zugleich ausübt. Und was aus den Stories wird, die Hank unermüdlich an allerhand Magazine schickt, weiß man auch nicht so genau.

Der norwegische Regisseur Bent Hamer („Kitchen Stories“) hat Bukowskis (zweiten) Roman in kongeniale Bilder umgesetzt, die der Trübseligkeit eine eigene Atmosphäre abgewinnen: Wie der Blues – nur mit weniger Melancholie. Denn Hank ist kein Loser, der hilflos immer weiter abgleitet. Ihn wird man vor denen, die mehr Geld und mehr Macht haben als er selbst, nie kriechen sehen. Zwar trägt er nicht jede Niederlage mit Würde, aber fast jede. Vielleicht ist es diese Eigenschaft, die ihn attraktiv macht für die Frauen, denen er begegnet. Was einem, wenn sonst nichts mehr geht, immerhin einen Schlafplatz einbringt. Bukowski original liefert eine Stimme aus dem Off dazu.

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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18.01.2006

12:00 Uhr

Steffen schrieb:

Sehr guter Film. Die Frage, die bleibt, ist nur: Warum sollte man sich das anschauen?



14.01.2006

12:00 Uhr

m. schrieb:

bukowski as lifestyle-angebot: saufen, ficken, rauchen, schreiben - der einzelkämpfer. das ist alles furchtbar maskulin, sehr gut gespielt von matt dillon, aber irgendwie bleibt da sooo ein fader nachgeschmack.



18.12.2005

12:00 Uhr

Elfriede Prinz schrieb:

. . . eine faszinierende Geschichte über einen alkoholkranken Mann, der aufgrund mangelnder Krankheitseinsicht auf der schiefen Bahn immer weiter nach unten rutscht bis er schliesslich in der Gosse landet. Ein hervorragend eindrucksvoller und realistischer Film. Die fehlende Bindungsfähigkeit
des Alkoholkranken wird überspielt durch kurze Sexaffären.



15.12.2005

12:00 Uhr

Christian schrieb:

Wer vor zwanzig Jahren begeistert die Storys von Bukowski gelesen hat findet auf dieser Zeitreise die passenden Bilder dazu. Schlichtweg genial: Matt Dillon



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