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Müllwagen-Prozess

Fahrer schon einmal mit Lkw umgekippt

Schon vor dem Müllwagen-Unfall mit fünf Toten in Nagold (Kreis Calw) ist der wegen fahrlässiger Tötung angeklagte Fahrer mit einem Fahrzeug umgekippt.

08.03.2018
  • dpa/lsw

Tübingen. Das geht aus einem sogenannten Fahreignungsregister hervor, aus dem das Gericht am Donnerstag im Prozess am Landgericht Tübingen zitierte. Demnach war der Mann am 25. Mai 2010 in Altensteig (Kreis Calw) zu schnell gefahren und deshalb mit dem Müllwagen umgekippt. Sein Beifahrer wurde damals verletzt. Ihm selbst wurde der Führerschein entzogen, den er ein Dreivierteljahr später wiederbekam. Außerdem musste er 40 Tagessätze à 30 Euro Strafe zahlen. 

Der 55 Jahre alte Müllwagenfahrer ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Er soll der Staatsanwaltschaft zufolge am 11. August 2017 zu schnell in eine Kreuzung gefahren sein, wobei sein Müllwagen auf ein voll besetztes Auto kippte. Alle fünf Menschen darin starben, darunter zwei Kinder. Ein Urteil wird für den 19. März erwartet.

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08.03.2018, 11:34 Uhr | geändert: 08.03.2018, 12:30 Uhr

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