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Stuttgart

Fahrgastvertreter: Lokführer besser stellen

Damit weniger Züge ausfallen, müssen Bahnunternehmen Lokführern nach Ansicht von Fahrgastvertretern bessere Konditionen bieten.

03.03.2018

Von dpa/lsw

Ein Lokführer steht in seinem Führerstand. Foto: Sebastian Gollnow dpa/lsw

Stuttgart. «Wenn ich Lokführer brauche und keine finde, dann ist das ein Hinweis, dass der Beruf mit den derzeitigen Konditionen nicht attraktiv ist», sagte Matthias Lieb, Vorsitzender des Fahrgastbeirates des Verkehrsministeriums in Stuttgart. Bahnunternehmen fahren nach seiner Einschätzung an der Kapazitätsgrenze. «Wenn noch Krankheit und Urlaubszeiten hinzukommen, dann fallen reihenweise Zugleistungen aus.»

Stellschrauben seien Gehalt und Arbeitszeiten. Besonders Schicht- und Wochenendarbeit sei für potenzielle Fachkräfte abschreckend. Im Nahverkehr sei es für die Lokführer misslich, dass sie immer auf derselben Strecke hin- und herfahren müssten, sagte der Chef des Beratergremiums des Verkehrsministeriums. Der Lokführermangel sei allerdings nur ein Grund für Unzuverlässigkeit im Schienenverkehr. Hinzu kämen Oberleitungs- , Weichenstörungen und Verspätungen im Fernverkehr, die auch den Regionalverkehr ausbremsten.

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Erstellt:
3. März 2018, 12:15 Uhr
Aktualisiert:
3. März 2018, 10:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. März 2018, 10:00 Uhr

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