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Straßburg

Fahrlässige Tötung: Nach TGV-Unglück drei Verfahren

Nach dem tödlichen Bahnunglück im Elsass im November 2015 wird gegen drei Beschuldigte wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung ermittelt.

20.10.2016
  • dpa

Straßburg. Die zwei Mitarbeiter des Bahnkonzerns SNCF und ein Mitarbeiter eines Tochterunternehmens seien unter Polizeiaufsicht gestellt worden, berichtete der Regionalsender «France Bleu Alsace» am Mittwochabend.

Bei einer Testfahrt auf der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Straßburg und Paris war ein TGV in einer Kurve entgleist. Mehrere Waggons stürzten bei Eckwersheim nicht weit von der deutschen Grenze entfernt von einer Brücke in einen Kanal. Bei dem Unglück starben elf Menschen, Dutzende wurden verletzt - darunter auch Kinder.

Die Ermittlungen hätten nun ergeben, dass einzige Ursache für das Unglück überhöhte Geschwindigkeit gewesen sei, berichtete «France Bleu Alsace». Im Juli hatte die Zeitung «Le Parisien» unter Berufung auf ein Video von der Fahrt geschrieben, dass es bereits bei einer Probefahrt drei Tage vor dem Unfall Probleme bei der Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit gegeben habe.

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20.10.2016, 11:01 Uhr | geändert: 20.10.2016, 12:10 Uhr

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