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Stuttgart

Fahrverbote: Minister rudert zurück

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hat seine Ankündigung, in Stuttgart wegen der Feinstaub-Problematik Fahrverbote einzuführen, wieder etwas entschärft.

18.07.2015
  • swp

Die Forderung hatte im Stuttgarter Rathaus für Irritationen gesorgt. OB Fritz Kuhn (Grüne) setzt auf die Einsicht der Bürger. Er hat bisher stets vermieden, harte Konsequenzen anzudrohen. Hermann teilte gestern mit, die Luftreinhaltung in der Landeshauptstadt sei eine gemeinschaftliche Herausforderung.

Unter den Partnern bestehe Einigkeit darüber, dass in einer ersten, zwei Jahre dauernden Stufe allein auf freiwillige Maßnahmen im Verkehrsbereich und auch bei anderen Schadstoffquellen gesetzt werde. Es gehe darum, einen Bewusstseinswandel zu schaffen und eine neue Mobilitätskultur zu fördern.

Allerdings sei bereits jetzt klar, „dass wir nur mit Appellen nicht weiterkommen werden“. In der zweiten Stufe sei dann zu entscheiden, ob Land und Stadt zu Fahrverboten greifen müssten. Hermann hatte zuvor schon von möglichen Fahrverboten ab Winter 2017/18 gesprochen. An Sperrtagen dürften nur Autos mit gerader oder ungerader Nummer verkehren.

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18.07.2015, 12:00 Uhr

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