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Terrorabwehr

Fall Amri: Bundestag setzt Task Force ein

Ermittler sollen Versäumnisse im Umgang mit dem Attentäter offenlegen.

17.01.2017
  • DPA

Berlin. Im Fall des Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri wollen die Geheimdienst-Kontrolleure des Bundestags möglichen Fehlern oder Pannen der Dienste mit einer eigenen Ermittlergruppe nachgehen. Der Fall Amri habe „die föderalen Sicherheitsarchitekturen sehr schnell und sehr deutlich an ihre Grenzen gebracht“, sagte der Vorsitzende des Parlamentsgremiums zur Kontrolle der Geheimdienste (PKGr), Clemens Binninger (CDU). Die Mitglieder verständigten sich am Montag auf die Bildung einer sogenannten Task Force. Diese soll unter anderem den Informationsfluss im Gemeinsamen Terrorabwehrzentrum (GTAZ) von Bund und Ländern beleuchten.

Das Gremium befasste sich bei seiner Sondersitzung insbesondere mit einer chronologischen Übersicht der Behördenabläufe in dem Fall. Demnach hatten sich die Behörden seit Ende 2015 nahezu wöchentlich mit dem Tunesier befasst.

Zu klären sei, ob Amri möglicherweise mit Geheimdiensten zusammengearbeitet habe, sagte der Grünen-Politiker Christian Ströbele. Die gegen ihn anhängigen Verfahren etwa wegen Sozialbetrugs seien alle eingestellt worden. „Wer hat daran gedreht?“ dpa

Kommentar und Politik

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17.01.2017, 06:00 Uhr

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