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Familien-Duell um ersten Meistertitel
Korbjäger bei den Gießen 46ers: Marco Völler. Foto: dpa
Basketball

Familien-Duell um ersten Meistertitel

Marco Völler, Sohn des früheren Fußball-Bundestrainers Rudi, will sich mit Gießen in der BBL beweisen.

07.10.2016
  • DPA

Gießen. Rudi und Marco Völler müssen kräftig lachen. Angesprochen auf ein mögliches Wettrennen um den Gewinn der ersten Meisterschaft sind Vater und Sohn zunächst verblüfft. Doch während Rudi das Ganze als „Fangfrage“ abtut, hat sein Sohn Marco schon im Kopf, wie es einmal laufen soll. „Ich hoffe, es passiert zeitgleich. Das wäre die Ideallösung“, erklärt der Basketball-Profi auf die Frage, ob zunächst Völler senior mit Bayer Leverkusen in der Fußball-Bundesliga oder Völler junior in der höchsten Basketball-Spielklasse einen deutschen Meistertitel bejubeln darf.

Mit 27 Jahren hat sich Marco Völler seinen großen Traum erst spät erfüllt: Er spielt nach einigen Jahren in der 2. Liga seit dieser Saison bei den Gießen 46ers in der Basketball Bundesliga (BBL). „Ich habe nie daran gezweifelt“, erklärt Völler junior, der erst mit 14 Jahren zum Basketball wechselte. Am Fußball hatte der Sohn von Rudi seinen Spaß verloren, obwohl sein Vater als Spieler Weltmeister und als Teamchef Vize-Weltmeister wurde. „Es wurde immer professioneller. Ich hatte keinen Spaß mehr daran“, sagt Marco Völler.

Auch wenn sie nicht mehr in der gleichen Sportart unterwegs sind, haben die beiden Völlers nun wieder eine Gemeinsamkeit: Den FC Bayern als Gegner. Am Samstag empfangen die Gießener das noch ungeschlagene Topteam aus München, am 26. November reist der Bayer-Sportdirektor mit Leverkusen an die Isar. „Es ist etwas Besonderes, gegen Bayern zu spielen. Der Name bringt natürlich etwas vom Fußball mit, es hat aber auch viel mit Basketball zu tun“, meint Marco Völler.

Vater Rudi sieht durchaus Parallelen zwischen Fußball und Basketball. „Am Ende stehen die oben, die wirtschaftlich die größte Kraft haben“, sagt der 56 Jahre alte Funktionär. Beim gemeinsamen Familienurlaub spielen sie noch immer Fußball. Am wichtigsten ist Marco Völler jedoch, sich in der Basketball-Bundesliga zu etablieren. dpa

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07.10.2016, 06:00 Uhr

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