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Feierliche Begrüßung drei indischer Karmeliten im Weggental
Drei indische Karmeliten wurden im Weggental begrüßt. Bild: Bernhard
Weggental

Feierliche Begrüßung drei indischer Karmeliten im Weggental

Mit Spannung wurden die Nachfolger der Franziskaner Patres erwartet. Am Sonntag war es endlich soweit.

30.11.2016
  • dun

Pater Joseph, Pater Ajay und Pater Rajesh zogen zusammen mit Dompfarrer Monsignore Harald Kiebler zur Heiligen Messe in die Weggentalkirche ein. Ebenfalls dabei waren der deutsche Karmelitenprovinzial Pater Ulrich Dobhan und der indische Provinzial Pater Johnson.

Die drei jungen Patres haben den langen Weg aus der südindischen Provinz Andhra Pradesh ins kalte Deutschland angetreten, um hier ihren priesterlichen und seelsorgerischen Dienst auszuführen, sagte Kiebler, „Sie verließen Heimat, Familie und Gemeinschaft.“ Er sei dankbar, dass die indische und deutsche Provinz zugestimmt habe, die drei Patres ins Weggental zu schicken. In Deutschland gebe es so viele Klöster, die vakant seien. „Bischof Gebhard Fürst hat alles daran gesetzt, dass in das Weggental wieder Patres kommen.“

Kiebler überreichte den Patres drei Haustürschlüssel für das Konvent, das jedoch gerade renoviert wird. Bis zur Fertigstellung wohnen die Karmeliten in einer Wohnung in der Eberhardstraße. Die Weihnachtsmärkte allenorten und Nikoläuse, die nicht nur an einem, sondern an vielen Tagen unterwegs seien, zeigten die Sehnsucht der Menschen nach einer heilen Welt, predigte der Dompfarrer. „Sie sehnen sich danach, Gefühle zu zeigen.“ Die frühere Angst vor dem Weltgericht sei Interesselosigkeit gewichen. „Gott fordert die Menschen auf, nicht nur Mitläufer zu sein.“ Ein Ort wie das Weggental, der Ruckzug und Gottesbegegnung ermögliche, könne Orientierung und Hilfestellung bieten.

Im kommenden Jahr feiert das Weggental 500 Jahre Wallfahrtstradition. Die drei Pastoralvikare, deren Hauptaufgabe die Wallfahrt ist, werden bis dahin ihren Platz im Pastoralteam gefunden habe.

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30.11.2016, 01:00 Uhr

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