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Stuttgart

Feinstaub-Grenzwert schon zum Start des Alarms gerissen

Gleich zu Beginn des neuen Feinstaubalarms in Stuttgart ist der EU-Grenzwert überschritten worden.

18.03.2018
  • dpa/lsw

Stuttgart. Am besonders belasteten Neckartor in der Innenstadt wurden am Montag im Tagesmittel 59 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft gemessen, wie aus Daten der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hervorgeht. Der erlaubte Tagesmittelwert liegt bei 50 Mikrogramm. Auch am Dienstag zeichnete sich eine weitere Überschreitung ab.

Die Stadt hatte am Sonntag den sechsten Feinstaubalarm in diesem Jahr ausgerufen. Seit Montagabend müssen Komfortkamine, die nur der Gemütlichkeit dienen, aus bleiben. Seit der Nacht zum Dienstag sind Autofahrer aufgerufen, ihren Wagen stehenzulassen. Das Ende des Alarms war zunächst offen.

Feinstaubalarm wird in Stuttgart seit Anfang 2016 immer von Mitte Oktober bis Mitte April ausgerufen, wenn Meteorologen über mehrere Tage einen geringen Luftaustausch voraussagen. Schadstoffe wie Feinstaub oder Stickstoffdioxid können dann nicht abziehen. Regen, der die Luft reinwäscht, erwarteten die Meteorologen zunächst nicht.

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18.03.2018, 16:24 Uhr | geändert: 20.03.2018, 08:00 Uhr

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