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Stuttgart

Feinstaubwerte unter EU-Grenze: Alarmende nicht in Sicht

Die Feinstaubbelastung in Stuttgart liegt weiterhin unter dem zulässigen Grenzwert.

23.03.2018

Von dpa/lsw

In Stuttgart kam es in letzter Zeit immer öfter zu einem Feinstaubalarm. Foto: Sina Schuldt/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Am besonders belasteten Neckartor wurden am Donnerstag im Tagesmittel 41 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft gemessen, wie aus Daten der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hervorgeht. Für Freitag zeichnet sich ein ähnlicher Wert ab. Am Morgen wurden 35 Mikrogramm gemessen. Der erlaubte Tagesmittelwert liegt bei 50 Mikrogramm.

Das Ende des Feinstaubalarms ist aber weiter unklar. Das liege am trockenen Wetter der nächsten Tage, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitag in Stuttgart. Die Stadt hatte den sechsten Alarm in diesem Jahr am Sonntag ausgerufen. Komfortkamine, die nur der Gemütlichkeit dienen, müssen seit Montag aus bleiben. Seit Dienstag sind auch Autofahrer dazu aufgerufen, ihren Wagen stehenzulassen.

Feinstaubalarm wird in Stuttgart seit Anfang 2016 immer von Mitte Oktober bis Mitte April ausgerufen, wenn Meteorologen über mehrere Tage einen geringen Luftaustausch voraussagen. Schadstoffe wie Feinstaub oder Stickstoffdioxid können dann nicht abziehen. Regen, der die Luft reinwäscht, erwarteten die Meteorologen zunächst nicht.

In Stuttgart kam es in letzter Zeit immer öfter zu einem Feinstaubalarm. Foto: Sina Schuldt/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
23. März 2018, 10:59 Uhr
Aktualisiert:
23. März 2018, 12:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. März 2018, 12:30 Uhr

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