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Heidelberg

Feldhamster sterben aus: Experten tagen in Heidelberg

Der Feldhamster stirbt in Deutschland aus - und zwar als nächstes in Baden-Württemberg.

27.10.2016

Von dpa/lsw

Ein Feldhamster schaut aus seinem Bau. Foto: Uwe Anspach/Archiv dpa/lsw

Heidelberg. Das befürchten Forscher der Deutschen Wildtier-Stiftung. «Es ist kurz vor Ultimo», sagte der Biologe Peer Cyriacks vor einer Tagung von 90 Feldhamster-Forschern aus aller Welt in Heidelberg. Die Zahl der verbliebenen Hamster im Südwesten schätzte er auf höchstens hundert; bundesweit sollen es nicht mal mehr 100 000 dieser Tiere sein.

Auch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) nannte die Situation «dramatisch». Aktuelle Zahlen gebe es zwar nicht, aber sowohl die Verbreitung wie auch die Population gehe seit Jahren stetig zurück. «Wir sehen, dass dringend etwas getan werden muss.» Das putzige Nagetier, bis in die 80er-Jahre hinein als Schädling in der Landwirtschaft verfolgt und gejagt, steht seit langem auf der Roten Liste bedrohter Tierarten.

Die Internationale Arbeitsgruppe Feldhamster tagt alljährlich in verschiedenen Städten Europas. Von Freitag bis Sonntag wollen die Forscher unter anderem den Nutzen verschiedener Schutzmaßnahmen diskutieren.

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Erstellt:
27. Oktober 2016, 07:35 Uhr
Aktualisiert:
27. Oktober 2016, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. Oktober 2016, 06:30 Uhr

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