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Fest vom Aufstieg überzeugt
Junger Hoffnungsträger bei der großen Mission des VfB Stuttgart: Mit Hannes Wolf, der 35-jährige Zweitliga-Neuling auf der Trainerbank. Foto: Eibner
VfB Stuttgart

Fest vom Aufstieg überzeugt

Herbstmeisterschaft verpasst, als Zweitliga-Dritter geht es morgen in die Rückrunde. Der Glaube an die Bundesliga-Rückkehr ist ungebrochen.

28.01.2017
  • WOLFGANG SCHEERER

Mit großem Optimismus startet der VfB morgen (13.30 Uhr/Sky) beim Tabellenletzten FC St. Pauli in die Zweitliga-Rückrunde. „Wir sind insgesamt stabiler. Die Wahrscheinlichkeit, erfolgreich zu sein, ist größer geworden“, sagt Trainer Hannes Wolf. Der Glaube an die Bundesliga-Rückkehr ist trotz der unmittelbar vor der Winterpause durch zwei Niederlagen verspielten Herbstmeisterschaft ungebrochen.

Mit einer kleinen Erfolgsserie zum Auftakt könnten sich die Elf mit dem roten Brustring im aktuellen Dreikampf um die beiden direkten Aufstiegsplätze eine weit bessere Ausgangsposition verschaffen. Aktuell ist der VfB mit 32 Zählern (30:21 Tore) punktgleich Dritter hinter Hannover 96 (31:19). Eintracht Braunschweig (34) führt die Tabelle an. St. Pauli steht mit elf Zählern ganz unten. Nach erhofft gutem Auswärtsstart haben die Stuttgarter dann gleich zwei Heimspiele nacheinander – am 6. Februar gegen Düsseldorf und am 12. Februar gegen Sandhausen. Drei Spiele, drei Siege? Das wär' schon was für die Mannschaft um den erfahrenen Kapitän Christian Gentner.

26 Tage harte Vorbereitung

Zwischen dem ersten Leistungstest Anfang Januar und dem ersten Punktspiel liegen 26 Tage. „Es war eine wichtige Phase. Wir haben Abläufe stabilisiert und auch körperlich einen guten Schritt gemacht. Wie die Phase aber letztlich bewertet wird, entscheidet sich in den anstehenden Spielen“, weiß Wolf. Und er fügt hinzu: „Wir haben daran gearbeitet, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass die Partie am Sonntag gut wird. Wir fahren nach Hamburg, um ein gutes Spiel zu machen und zu gewinnen.“ Und um eine gute Bilanz weiter auszubauen: Zusammen mit dem 1. FC Nürnberg ist der VfB mit 14 Punkten das auswärtsstärkste Team der Liga, gefolgt von Hannover und Düsseldorf (je 13).

Gegen St. Pauli hatte es zum Saisonanfang unter Wolfs Vorgänger Jos Luhukay nach Pausen-Rückstand einen schmeichelhaften 2:1-Sieg gegeben. Lange her. Mit neunem Trainer und dem neuen Präsidenten Wolfgang Dietrich hat für den VfB eine neue Zeitrechnung begonnen, die vom sofortigen Wiederaufstieg gekrönt sein soll. „Wir sind heiß“, sagt Innenverteidiger Timo Baumgartl. Kein Gegentor hatte die Abwehr in den Testspielen zugelassen. „Wir sind natürlich froh, dass wir immer die Null gehalten und diesmal vorne auch unsere Tore gemacht haben“, betont der 20 Jahre alte gebürtige Böblinger Baumgartl.

Verlassen kann sich die Mannschaft wie so oft auch auf die Fans. 2700 Anhänger werden morgen in Hamburg mit dabei sein. Stark besetzt ist der VfB trotz des erneuten Ausfalls des Ex-Augsburgers Tobias Werner (sechs bis acht Wochen Pause wegen eines Muskelbündelrisses im Hüftbereich) in der Offensive. Daniel Ginczek, der in der Saison 2012/2013 in der zweiten Liga für Kultklub St. Pauli spielte und 18 Tore schoss, ist wieder hundertprozentig fit, Stamm-Mittelstürmer Simon Terodde mit elf Treffern zweitbester Schütze der Liga. Und dann ist da noch Neuzugang Julian Green vom FC Bayern München. Die erste richtungsweisende Aufstellung des Fußball-Jahrs 2017 lässt sich Hannes Wolf nicht entlocken. Damit bleibt auch offen, ob US-Nationalspieler Green nun gleich seine Pflichtspiel-Premiere im VfB-Trikot feiert. Denn er hatte nicht nur zu Beginn der Vorbereitung wegen einer Muskelblessur individuell trainiert. Auch nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Portugal war der 21-Jährige zunächst etwas kürzer getreten. Klar ist, der VfB Stuttgart muss mit und ohne Julian Green eine schlagkräftige Elf auf dem Platz haben. Dann ist das große Ziel mit Sicherheit in 17 oder weniger Spieltagen zu erreichen.

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28.01.2017, 06:00 Uhr

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