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Der Orientmaler, die Templer und die Zukunft

Festvortrag von Jakob Eisler am Freitag zum 25-jährigen Bestehen des Bauernfeind-Museums

Das weltweit einzige Museum für den Orientmaler Gustav Bauernfeind steht seit 1990 in Sulz. Anlässlich des Jubiläums findet morgen ein Festakt mit Vortrag und Musik im Albeck-Gymnasium statt. Dabei spricht der Historiker Jakob Eisler über den Maler und die Templer. Museumsleiter Peter Vosseler gibt einen Ausblick auf die Zukunft.

12.11.2015
  • cristina priotto

Sulz. Der genaue Jahrestag des Gründungsjubiläums am 16. Februar liegt zwar schon knapp neun Monate zurück, doch gefeiert wird das 25-jährige Bestehen des Bauernfeind-Museums erst jetzt.

Als Referent hat Museumsleiter Peter Vosseler den Historiker Jakob Eisler eingeladen. Eisler, der als Mitarbeiter im Archiv der Evangelischen Landeskirche in Württemberg tätig ist, spricht zum Thema „Der Orientmaler Gustav Bauernfeind und die Templer“. Der Historiker ist einer der besten Kenner der württembergischen Templer-Bewegung – und hat als Jude zugleich das Forschungs-Tabu gebrochen, die Leistung von Nichtjuden und insbesondere von Deutschen für das Heilige Land zu würdigen. Eisler hat zu dem Sulzer Vortrags-Thema 1997 auch seine Dissertation verfasst: Die Doktorarbeit trägt den Titel „Der deutsche Beitrag zum Aufstieg Jaffas 1850 bis 1914. Zur Geschichte Palästinas im 19. Jahrhundert“.

Für Jakob Eisler wird der Festakt zum Museums-Jubiläum der erste Besuch in Sulz sein. Auf die Koryphäe aufmerksam geworden ist Museumsleiter Peter Vosseler vor einigen Jahren bei einem Vortrag in Alpirsbach: „Ich wollte ihn schon seit längerer Zeit mal nach Sulz holen, weil er der Templer-Spezialist ist“, verriet Vosseler im Gespräch mit der SÜDWEST PRESSE.

Darüber hinaus wird auch der Museumsleiter am Freitag sprechen: Kurz wird Peter Vosseler auf das Zustandekommen des Museums dank Hugo Schmid eingehen. Außerdem möchte Vosseler etwas zur Zukunft des Museums sagen, denn der 74-Jährig, der das Bauernfeind-Museum seit Mai 2004 leitet, möchte diese Aufgabe gerne in jüngere Hände abgeben.

Seitens der Stadt Sulz wird Bürgermeister Gerd Hieber am Freitagabend ein Grußwort sprechen.

Für die musikalische Umrahmung konnten Ellen und Bernd Marquardt gewonnen werden: Das deutsch-amerikanische Jazz-Duo wird mit Gesang, Klavier, Trompete und Flügelhorn klassische Jazztitel ebenso wie swingende Eigenkompositionen präsentieren.

Im Anschluss an den Festakt sind alle Besucher zu einem Ständerling in die Mensa des Albeck-Gymnasiums eingeladen. Dort werden die Musiker ebenfalls noch einige Stücke spielen.

Info Die Jubiläumsfeier des Bauernfeind-Museums ist am Freitag, 13.

November, um 19 Uhr in der Aula

des Albeck-Gymnasiums.

Festvortrag von Jakob Eisler am Freitag zum 25-jährigen Bestehen des Bauernfeind-Museums

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12.11.2015, 12:00 Uhr

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