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Feuriger Maultaschenauflauf mit scharfer Wurst
Grieche im Schwabenland: Nektarios Theodossiadis mit Frau Elizabeta. Foto: Ansel & Möllers
Gastro-Tipp

Feuriger Maultaschenauflauf mit scharfer Wurst

Nektarios Theodossiadis experimentiert im „Spätzleschwob“ seit 25 Jahren mit heimischen Klassikern.

13.10.2016
  • RAINER LANG

Stuttgart. „Ich kenne viele Schwaben, die griechischen Feta-Käse und Olivenöl verkaufen“, sagt Nektarios Theodossiadis. Der Mann mit griechischen Wurzeln tischt seinen Gästen hingegen am liebsten schwäbische Gerichte auf, und zwar in seinem Restaurant „Zum Spätzleschwob“ im Stuttgarter Westen. 1991 hat der heute 45-Jährige das Lokal übernommen, seit 1992 unterstützt ihn seine Frau Elizabeta. Ins Auge sticht der reich verzierte Eingang des Lokals an der Ecke von Vogelsang- und Seyfferstraße. Innen erwartet die Besucher ein rustikal eingerichteter Gastraum mit etwa 75 Plätzen. Im Sommer finden vor dem Haus mit beeindruckender Jugendstilfassade 40 weitere Gäste Platz.

In der Küche steht der Chef persönlich hinter dem Herd. Gelernt hat er bei seinem Vater, der ganz in der Nähe des Lokals „Zum Spätzleschwob“ früher ein Restaurant betrieb. „Ich bin ein alter Westler“, sagt Theodossiadis, der Mitte der 70er Jahre mit seinen Eltern nach Stuttgart kam. Stolz ist er auf seine hausgemachten Spezialitäten. Dazu zählen der Kartoffelsalat und die Maultaschen in verschiedenen Variationen, die zwischen 10,80 und 12,80 Euro kosten. Durch ein Versehen in der Küche sei eine Variante mit wenig Fleisch entstanden, erzählt Theodossiadis lachend. Er habe den Teig ungeplant mit viel Spinat und wenig Kalbsbrät gefüllt. Weil dies bei den Gästen sehr gut angekommen ist, stehen seither auch Spinatmaultaschen auf der Karte.

Wert legt der Wirt darauf, dass die Spätzle bei ihm nicht geschabt, sondern gedrückt werden. Auf der Karte finden sich überwiegend typisch schwäbische Gerichte wie Kraut- und Kässpätzle, Kutteln, Sauerbraten, Riesenschnitzel und „Schwabenteller“. Jedoch wandelt der Koch den einen oder anderen Klassiker auch gern mal ab. Das Ergebnis sind dann beispielsweise die „Nemme Normal“-Chili-Kässpätzle oder der „Feurige Maultaschenauflauf“ mit scharfer Wurst.

Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums gibt es ab der kommenden Woche ein paar kulinarische Überraschungen. Eine davon ist das Metzgergulasch aus Rind und Schwein, das Theodossiadis mit dem Kellerbier zubereitet. Rainer Lang

Info www.zumspaetzleschwob.de

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13.10.2016, 06:00 Uhr

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