Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Regina Ziegler vor der Verleihung des Carl Laemmle Produzentenpreises. Foto: Felix Kästle dpa




Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating
Film bewerten

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
16.03.2018

Von dpa

Laupheim. «Für mich ist das sozusagen der Nobelpreis für Produzenten», sagte sie am Freitagabend bei der Preisgala zu ihren Ehren im oberschwäbischen Laupheim. Die 74-Jährige ist nach dem Regisseur und Produzenten Roland Emmerich die zweite Trägerin dieser 2017 erstmals vergebenen Auszeichnung der Allianz Deutscher Film- und Fernsehproduzenten.

Dass es in Deutschland einen solchen Preis gebe, sei ein Alleinstellungsmerkmal, sagte Ziegler. «Dieser Preis geht nicht an Schauspieler oder Autoren, sondern an die, die Verantwortung dafür tragen, dass Filme überhaupt entstehen. Wir gehen dafür ins Risiko, wir wollen, dass unsere Filme ganz toll sind. Und wir blechen auch mit unserer eigenen Kohle, wenn ich das so deutlich sagen darf.»

Der Preis ist mit 40 000 Euro datiert. Carl Laemmle, der 1867 in Laupheim geborene Sohn eines jüdischen Viehhändlers, war mit 17 Jahren nach Amerika ausgewandert und hatte es zu einem der mächtigsten Studiobosse Hollywoods gebracht.

Ziegler war 1973 als erste Filmproduzentin Deutschlands in einer damals allein von Männern beherrschten Branche angetreten. Seitdem hat sie rund 500 Filme produziert - darunter «Rückkehr nach Montauk» von Regisseur Volker Schlöndorff, «Chapeau Claque» von Ulrich Schamoni. Zieglers jüngste Produktion war kürzlich im ARD-Fernsehen zu sehen - der Zweiteiler «Gladbeck».

Zum Artikel

Erstellt:
16. März 2018, 07:22 Uhr
Aktualisiert:
16. März 2018, 19:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. März 2018, 19:50 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.