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Heilbronn

Flächendeckende Polizeipräsenz weder machbar noch sinnvoll

Der neue Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Hans-Jürgen Kirstein, hält einen flächendeckenden Schutz der zahlreichen Weihnachtsmärkte im Südwesten für unmöglich.

24.11.2016
  • dpa/lsw

Heilbronn. «Das wäre personell nicht machbar und nicht sinnvoll, weil die Besucher dann den Eindruck hätten, sie können solche Veranstaltungen nur noch besuchen, wenn genügend Polizei vorhanden ist», sagte Kirstein der «Heilbronner Stimme» und dem «Mannheimer Morgen» (Freitag). «Das würde auch das Sicherheitsgefühl nicht erhöhen.» Es werde aber verstärkt Streife gefahren.

Um die Polizei zu entlasten, müsse der kommunale Ordnungsdienst flächendeckend von Städten und Gemeinden eingesetzt werden, sagte der GdP-Landeschef. Einen freiwilligen Polizeidienst hingegen lehne die Gewerkschaft ab. Die geplanten 1500 Stellen, die es bei der Polizei zusätzlich geben solle, seien zu wenig. Nötig seien mindestens 2500 zusätzliche Vollzugsbeamte. Kirstein war vor gut einer Woche zum neuen Vorsitzenden der GdP in Baden-Württemberg gewählt worden.

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24.11.2016, 21:13 Uhr | geändert: 24.11.2016, 19:31 Uhr

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