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Überraschung

„Flotte Lotte“ blamiert Leverkusen

4:3 – der Drittligist wirft in Unterzahl Bayer aus dem Pokal, und Trainer Schmidt schaut tatenlos im Bus zu.

26.10.2016
  • SID

Lotte. Roger Schmidt sah die Blamage im Mannschaftsbus, seine Spieler wurden im Stadion von den Fans beschimpft: Bayer Leverkusen hat sich im DFB-Pokal ohne seinen gesperrten Trainer lächerlich gemacht. Der Champions-League-Teilnehmer schied trotz Überzahl und zweimaliger Führung beim Drittliga-Aufsteiger Sportfreunde Lotte in der zweiten Runde mit 3:4 im Elfmeterschießen aus. Nach 120 Minuten hatte es 2:2 gestanden. Charles Aranguiz, Kevin Volland und Julian Baumgartlinger verschossen ihre Elfmeter. Die Teamkollegen ließen an der Mittellinie enttäuscht die umgehängten Bayer-Fahnen auf den Rasen sinken und stellten sich den tobenden Fans.

Dank zweier Tore (25./95.) von Volland schien der von Co-Trainer Markus Krösche gecoachte Favorit in der Verlängerung auf einem guten Weg. Doch Kevin Freiberger (105.+1) schlug für Lotte zurück. Ein Eigentor von Roberto Hilbert (47.) zum 1:1 hatte die Gastgeber, bei denen Tim Wendel (78.) Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels sah, wieder von einer Sensation träumen lassen.

Leverkusen verzichtete bei den SF Lotte, die in der ersten Pokalrunde Werder Bremen bezwungen hatten, auf Torwart Bernd Leno und Nationalspieler Julian Brandt, zudem fehlten die angeschlagenen Lars Bender, Hakan Calhanoglu und Ömer Toprak. Dies konnte aber keine Entschuldigung für die über weite Strecken katastrophale Bayer-Vorstellung der Leverkusener sein.

Vor allem nach dem Seitenwechsel hatte der Außenseiter vor 8763 Zuschauern deutlich mehr vom Spiel. Leverkusen fand kaum noch statt und hatte im zweiten Durchgang nur eine gute Möglichkeit durch Stefan Kießling. „Wenn du in der Verlängerung mit einem Mann mehr führst und dann noch verlierst, dann ist das an Dämlichkeit nicht zu überbieten“, befand Sportdirektor Rudi Völler. sid

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26.10.2016, 06:00 Uhr

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