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Stuttgart

Flüchtlingskrise reißt Löcher in Landeshaushalt

Die Ausgaben für die steigende Zahl von Flüchtlingen reißen Milliardenlöcher in den Landesetat.

16.11.2015
  • dpa

Stuttgart. Nach einem Bericht der «Stuttgarter Nachrichten» (Montag) rechnet das Finanzministerium 2017 und 2018 mit einer Deckungslücke von jeweils 2,2 Milliarden Euro. 2019 könnte das Minus sogar auf 2,8 Milliarden Euro steigen. Woher das Geld kommen soll, sei offen. Die Ministerien müssten sparen. Ein Sprecher des Finanzministeriums wollte sich am Montag nicht zu den Zahlen äußern.

Ob die Lücke allerdings tatsächlich so weit aufreißt, ist nicht sicher. Dem Vernehmen nach hat das Land die aktuelle Prognose des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf), wonach in diesem Jahr mehr als 100 000 Asylbewerber nach Baden-Württemberg kommen, für die kommenden Jahre fortgeschrieben. Niemand wisse aber heute, wie sich die Flüchtlingszahlen tatsächlich entwickelten.

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16.11.2015, 12:00 Uhr

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