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Biathlon

Fourcade-Festspiele und Sturz-Strafe

Der Franzose feiert zehnten Sieg, bei den Deutschen füllt sich die Teamkasse.

16.01.2017
  • MANUELA HARANT

Ruhpolding. Vor dem letzten Schuss seines Weltcup-Auftritts von Ruhpolding setzte Martin Fourcade noch einmal neu an. Nachdem er seinen Vorsprung durch drei Schießfehler im Verfolgungsrennen nahezu komplett eingebüßt hatte, wusste der Franzose: Zum Abschluss der Fourcade-Festspiele im Chiemgau kann sich der 28-Jährige wieder einmal nur selbst schlagen.

Und so war es gestern die läuferische Dominanz, mit der Fourcade am letzten Anstieg des Jagdrennens das Loch in die Verfolgergruppe, das ihm die entscheidenden Sekunden für das neue Ansetzen im letzten Schießen brachte. Danach traf Fourcade auch mit der fünften Patrone ins Schwarze und lief seinem zehnten Saisonsieg vor dem Norweger Emil Hegle Svendsen (+18,3 Sekunden) und dem Slowenen Michal Krcmar (+19,5) entgegen.

Beim nächsten Weltcup in Antholz kann Fourcade mit einem weiteren Sieg den Rekord von Ole Einar Björndalen aus der Saison 2004/2005 einstellen. „Ich schaue aber nicht so auf Statistiken. Mich interessiert höchstens meine Schießstatistik“, sagte der Führende im Gesamtweltcup. Bezeichnend für Fourcades Dominanz: Gestern reichten auch vier Nullrunden der Konkurrenten nicht, um den Franzosen mit seinen drei Strafrunden einzuholen.

Stockbruch kostet extra

Dem Deutschen Arnd Peiffer hätte das gelingen können, doch der 29-Jährige setzte einen Schuss bei der letzten Schießeinlage daneben. Und so war nach seinem fünften und Simon Schempps siebtem Platz weniger die Laufleistungen als die Mannschaftskasse Gesprächsthema Nummer eins. „Ein Sturz, ein Stockbruch und dann noch im Fernsehen. Das wird teuer“, meinte Peiffer nach seinem Sturz vor dem ersten Schießen.

Laut Benedikt Doll (22.) muss er mindestens 100 Euro „Strafe“ zahlen:. „Stockbruch und Sturz kosten schon allein jeweils 50 Euro“, plauderte der Schwarzwälder den teaminternen Strafenkatalog aus. Schempp, der dem strauchelnden Peiffer noch über die Ski fuhr, traf übrigens keine Schuld. Gut, wenn man auch ohne Einzel-Podestplatz in Ruhpolding lachen kann. mha

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16.01.2017, 06:00 Uhr

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