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1. FC Heidenheim

Frank Schmidt: Im vierten Anlauf soll es klappen

Nach drei vergeblichen Versuchen glaubt der Coach an eine Chance gegen den VfL Wolfsburg.

26.10.2016
  • DETLEF GRONINGER

Heidenheim. Aller schlechten Dinge waren drei, was Frank Schmidts bisherige DFB-Pokalerfahrungen mit dem VfL Wolfsburg betrifft. Es wird also Zeit, dass die Zweitliga-Spieler des 1. FC Heidenheim heute (18.30 Uhr) in der zweiten Pokalrunde gegen den weit hinter den eigenen Erwartungen hinterhertaumelnden Bundesliga-16. die persönliche Negativserie ihres Trainers beenden. „Unsere Chance ist so groß wie nie“, glaubt Schmidt. „Der Mythos DFB-Pokal ist immer etwas Besonderes. Wolfsburg kommt aber wie ein angeschlagener Boxer.“

Als Spieler hatte Schmidt 1994 mit dem damaligen Regionalligisten TSV Vestenbergsgreuth in der ersten Pokalrunde den FC Bayern München und anschließend den Zweitligaklub FC Homburg aus dem Pokal geworfen. Dann aber war im Achtelfinale gegen den damaligen Zweitligisten Wolfsburg Schluss – allerdings erst nach einem Elfmeterkrimi (4:5). „Dieses Spiel werde ich nie vergessen. Da hat ein gewisser Frank Schmidt in der Verlängerung den Ausgleich geschossen“, erinnert er sich. Zudem verwandelte er den ersten Elfmeter. „Ich hätte auch jetzt nichts gegen ein Elfmeterschießen einzuwenden. Dann aber mit einem anderen Ausgang.“

Zwei mal gab es bislang Pokalbegegnungen zwischen Heidenheim und Wolfsburg. 2008 musste sich der damalige Regionalligist dem von Felix Magath trainierten späteren Meister mit 0:3 beugen. Vor zwei Jahren fuhr Heidenheim als frisch gebackener Zweitliga-Aufsteiger nach Wolfsburg – und verlor trotz einer 1:0-Führung mit 1:4. Als einziger Heidenheimer war Kapitän Marc Schnatterer beide Male dabei. „Es geht jetzt darum, Wolfsburg zu zeigen, dass wir nun weiter sind und keine Fehler im Defensivverbund mehr machen“, betont Schmidt.

Zwei Innenverteidiger zurück

Sechs der zehn Zweitligapartien ohne Gegentor sprechen für die Stabilität in der Defensive. Mit Matthias Wittek und Timo Beermann melden sich zwei zuletzt verletzt fehlende Innenverteidiger wieder einsatzbereit. „Wenn sie hundertprozentig fit sind, werden sie auch spielen“, kündigt Schmidt an. „Wir benötigen lauf- und zweikampfstarke Akteure und eine körperliche Frische für unser schnelles Umschaltspiel. Wir haben das Selbstbewusstsein, dass wir Wolfsburg an einem guten Tag besiegen können. Und das ist auch unser Ziel.“

Geschäftsführer Holger Sanwald hat die Zusatzeinnahme von 630 000 Euro im Visier, die für das Erreichen der dritten DFB-Pokal-Runde aus dem Fernsehgeldertopf ausgeschüttet wird. „Mit dieser Summe haben wir aber nicht kalkuliert“, versichert er. In der Vorsaison waren mit dem Erreichen des Viertelfinales nicht vorgesehene zwei Millionen Euro herausgesprungen. Detlef Groninger

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26.10.2016, 06:00 Uhr

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