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Französische Filmtage starten mit Klassenkampf-Burleske
Ziemlich schrille Komik

Französische Filmtage starten mit Klassenkampf-Burleske

Wieder mal mit einer Komödiewerden die Französischen Filmtage in diesem Jahr eröffnet – allerdings einer ziemlich speziellen.

07.10.2016
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 Dafür bürgt schon der Name des Regisseurs, Bruno Dumont, der mit minimalistischen Sozialdramen zu einiger Berühmtheit gelangt ist. Mit „Ma loute“ (Mein Schatz) zeigt er sich nun von einer ganz neuen Seite.

Die „burleske Provinzposse“ (Die Zeit) führt um das Jahr 1910 an einen Küstenort in der Normandie, wo sich reiche Sommergäste und arme Einheimische einen bizarren Klassenkampf liefern. Nebenher spürt ein Polizist wie aus einem Louis-de-Funès-Film einem Vermissten nach. „Ein Werk von derart schriller Komik, dass nicht vollends humorresistente Kritiker sich wegen akuter Zwerchfellkrämpfe behandeln lassen mussten“, vermeldete eine Zeitung von der Premiere in Cannes, wo der Film am Ende allerdings leer ausging.

Auch Festivalleiter Christopher Buchholz hat sich im Kino „totgelacht“, war aber zugleich beeindruckt davon, dass Dumont, den er vor sechs Jahren zu einer Werkschau nach Tübingen geholt hat, trotz des Genrewechsels seinem sozialkritischen Anspruch treu geblieben ist. Auch die Schauspieler – darunter Stars wie Juliette Binoche und Valeria Bruni-Tedeschi – seien großartig. Zur Eröffnung der Filmtage am 2. November kommt die Newcomerin Raph nach Tübingen, die Dumont vor Ort entdeckt hat. 

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07.10.2016, 01:00 Uhr

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