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Frau brutal getötet – Sohn in Haft
Die Polizei hat die Straße in Borkheide für die Untersuchungen abgesperrt. Foto: dpa
Bluttat

Frau brutal getötet – Sohn in Haft

In Brandenburg soll ein 17-Jähriger seine Mutter umgebracht und zerstückelt haben. Er ist als Intensivtäter bekannt.

11.04.2017
  • DPA

Borkheide. Im brandenburgischen Borkheide ist der zerstückelte Leichnam einer Frau entdeckt worden. Sie soll von ihrem 17 Jahre alten Sohn getötet worden sein. Der Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Christoph Lange, bestätigte Ermittlungen gegen den jungen Mann wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Der Jugendliche wurde in Untersuchungshaft genommen. Die Tote müsse aber noch zweifelsfrei identifiziert werden.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ist der 17-Jährige der Polizei bereits als Intensivtäter aus dem Drogenmilieu bekannt. Die 58-jährige Frau war laut Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag von einer Bekannten als vermisst gemeldet worden, weil sie sich mehrere Tage nicht gemeldet hatte. Daraufhin machten Polizeibeamte auf dem Grundstück des Wohnhauses der Frau den grausigen Fund.

Den dpa-Informationen zufolge war die grausige Bluttat bereits am Samstag von Polizeibeamten entdeckt worden. Das Verbrechen soll sich zwischen dem 31. März und dem vergangenen Samstag ereignet haben.

Im Garten vergraben

Die Polizisten entdeckten Blutspuren im Haus und auf dem Grundstück. Im Garten gab es auch Brandspuren, zudem wurden dort Knochen gefunden. Bei der weiteren Suche entdeckten die Beamten auf dem Grundstück den Torso der Frau und weitere Leichtenteile, sie sollen vergraben worden sein.

Der 17-Jährige wurde im Haus festgenommen, in dem er mit seiner alleinerziehenden Mutter gelebt haben soll. Das Wohnhaus der beiden befindet sich am Ende einer langen Straße am Rand eines Waldes. Der Tatort war am Montag mit Absperrband gesichert. Vor dem Haus parkten Polizeifahrzeuge. Im Inneren des Hauses waren Ermittler mit der Spurensuche beschäftigt.

Ein 75-jähriger Anwohner berichtete, die Frau habe ziemlich zurückgezogen gelebt. Zwischen der 58-Jährigen und ihrem Sohn sei es häufig zu Streitigkeiten gekommen. Unter Nachbarn sei auch erzählt worden, der 17-Jährige habe die Mutter geschlagen. Man habe aber nicht viel Kontakt zu beiden gehabt. „Sie führten ein eigenes Leben“, sagt er. dpa

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11.04.2017, 06:00 Uhr

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