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Kommentar zum Frauengipfel in Berlin

Frauen weiter benachteiligt

Ohne Ivanka Trump als Teilnehmerin hätte der Frauengipfel in Berlin vermutlich deutlich weniger Aufmerksamkeit erfahren. Was schade gewesen wäre, denn die Förderung von Frauen in der Wirtschaft ist weltweit ein wichtiges Thema. Zumal die „First Daughter“ keine wesentlichen eigenen Beiträge beisteuern konnte.

26.04.2017
  • Dieter Keller

Angesichts von Schwergewichten wie Angela Merkel und IWF-Chefin Christine Lagarde ist das auch kein Wunder. Dass sich die Bundeskanzlerin für die Frauenrunde im Vorfeld des G20-Gipfels viel Zeit nimmt, wurde ihr hoch angerechnet. Aber eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, schon weil es weltweit nur wenige Regierungschefinnen gibt.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Forderungen der Frauen in den Beschlüssen der G20 tatsächlich wiederfinden. Und noch wichtiger: dass diese von den Teilnehmerländern auch umgesetzt werden. Zu oft werden wohlklingende Papiere verabschiedet, die rasch im Archiv verschwinden. Papier ist geduldig.

Frauen sollten es nicht sein. Ob Führungspositionen oder Kredite zur Finanzierung von Unternehmen, überall sind sie immer noch benachteiligt. Dabei sind sie eine Bereicherung für die Wirtschaft – in vielfacher Hinsicht. Sie könnten weltweit für deutlich mehr Wachstum sorgen, auch wenn das mancher Mann nicht so gerne hören mag.

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26.04.2017, 06:00 Uhr

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