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Frauenverband begrüßt Kampagne gegen Zwangsprostitution
Eine Prostituierte in einem Bordell. Foto: Patrick Seeger/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Frauenverband begrüßt Kampagne gegen Zwangsprostitution

Der Landesfrauenrat hat eine Kampagne der Stadt Stuttgart gegen Zwangsprostitution begrüßt.

25.04.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Die Richtung stimmt», sagte die Vorsitzende des Dachverbands, Manuela Rukavina, der Deutschen Presse-Agentur. Den Fokus auf die Freier zu lenken, sei der richtige Ansatz. Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) stellt an diesem Montag eine Kampagne vor, mit der vor allem die Freier auf die Problematik von Zwangs-, Armutsprostitution und dem Sex mit Minderjährigen aufmerksam gemacht werden sollen.

Die Frauen selbst dürften nicht kriminalisiert werden, betonte Rukavina. Es müsse auch eine gesellschaftliche Diskussion in Gang kommen, da Prostitution immer hoffähiger und als «Wellness für den Mann» verklärt werde. Der Kauf von Sex müsse auch hierzulande verboten werden, forderte die Verbandschefin. Die Bundesrepublik habe derzeit so laxe Gesetze, dass sie als «Puff Europas» fungiere. Die Bundesregierung geht von 200 000 Prostituierten deutschlandweit aus.

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25.04.2016, 09:49 Uhr | geändert: 25.04.2016, 09:30 Uhr

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