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Freiburg

Freiburger Erzbischof: Wiederverheiratete sind Teil der Kirche

Die katholische Erzdiözese Freiburg sieht in dem päpstlichen Schreiben «Amoris Laetitia» einen wichtigen Impuls für Veränderungen.

08.04.2016
  • dpa/lsw

Freiburg. Die Kirche werde ihre Aktivitäten im Umgang mit Ehen und Familien auf den Prüfstand stellen, kündigte Erzbischof Stephan Burger am Freitag in Freiburg an. Wo nötig, würden sie ausgeweitet und verbessert. Dies gelte auch für Wiederverheiratete. Sie seien weiter Teil der Kirche, dies sei die zentrale Botschaft. Seelsorger stünden in der Pflicht, sich ihrer anzunehmen.

Papst Franziskus macht wiederverheirateten Geschiedenen in seinem am Freitag veröffentlichten Schreiben zu Ehe und Familie vage Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Kommunion. Er plädiert an das Gewissen der Pfarrer und Priester, die Entscheidung je nach Einzelfall abzuwägen. Bislang sind Katholiken, die nach einer Scheidung wieder geheiratet haben, von der Kommunion ausgeschlossen.

Das Papst-Papier sei ein wichtiger Anreiz für Reformen, sagte Burger. Ehe und Familie blieben der Schlüssel des christlichen Menschenbildes. Dies habe der Papst klargestellt. Ziel sei es, Ehen zu festigen. Scheiterten sie, müsse die Kirche aber offen sein für Änderungen.

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08.04.2016, 14:03 Uhr | geändert: 08.04.2016, 13:30 Uhr

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