Horb · Veranstaltung

Friedenstage in Kriegszeiten

Dokumentarfilm und Abschlussgespräch beenden am Freitag, 25. November, die 24. Horber Friedenstage.

24.11.2022

Von NC

Friedenstage in Kriegszeiten

Mit dem Dokumentarfilm „Zur Hölle mit dem Teufel“ und einer Abschlussdiskussion enden am Freitag, 25. November, die 24. Horber Friedenstage im Kulturhaus Kloster. Der Film beginnt um 19.30 Uhr; er erzählt von dem mutigen und visionären Widerstand liberianischer Frauen – unter ihnen die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Leymah Gbowee –, die im Jahr 2003 maßgeblich dazu beigetragen haben, Frieden für ihr vom Bürgerkrieg zerrissenes Land zu erreichen.

Der Film berichtet in Interviews mit den führenden Frauen der Bewegung und anhand von Archivmaterial von diesem historischen Friedenskampf, von dem Zusammenschluss der christlichen und muslimischen Frauen, ihren Aktionen, ihrem Mut, ihrer Ausdauer, ihrem Leid und ihrer Hoffnung – und schließlich auch vom Erfolg ihrer Friedensdemonstration, die zur Vertreibung von Charles Taylor führte und der Wahl von Ellen Johnson Sirleaf, Afrikas erster demokratisch gewählter Präsidentin. Eintritt frei.

Nach diesem Film über den Erfolg von Aktionen gewaltlosen Widerstands findet zum Abschluss der 24. Horber Friedenstage eine Gesprächsrunde statt. Helmut Loschko von der Horber Initiative für den Frieden moderiert zum Thema „Den Frieden gewinnen! Was haben diese Friedenstage deutlich gemacht? Haben sie bei den Teilnehmer*innen etwas verändert?“

An diesem Abend sind auch nochmals die Ausstellungen „Frieden“ und „Peace Counts“ im Kulturhaus Kloster zu sehen.

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Erstellt:
24.11.2022, 01:00 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 39sec
zuletzt aktualisiert: 24.11.2022, 01:00 Uhr

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