Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Frisch sei das Ei und nicht angeknackst
Meistens unbedenklich: spezielle Eierfarbe für Ostern. Foto: dpa
Brauchtum

Frisch sei das Ei und nicht angeknackst

Was beim Kaufen, Kochen und Färben für das Osterfest zu beachten ist.

13.04.2017
  • DPA

Wie lässt sich die Herkunft von Eiern erkennen?

Haltungsart und Herkunft lassen sich am Stempel ablesen. Die erste Ziffer steht für die Haltungsform, wobei 0 ökologische Haltung bedeutet. Die Ziffer 1 steht für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfige. Die Buchstaben nach dem Bindestrich nennen das Herkunftsland, etwa DE für Deutschland oder NL für die Niederlande. Zuletzt folgt die Kennung des Herstellerbetriebs.

Gibt es trotz der Vogelgrippe genügend Eier?

Ja, aber es gibt zu Ostern diesmal weniger Freiland- und Bioeier. Denn die Eier von Legehennen, die wegen der Vogelgrippe nicht mehr ins Freie konnten, müssen als Eier aus Bodenhaltung deklariert werden.

Lässt sich die Haltungsform gefärbter Supermarkteier erkennen?

Nein, gekochte und gefärbte Eier müssen keinen Stempel tragen. Solche Eier sind Verbraucherschützern zufolge oft Käfigeier.

Wie erkennt man, wie frisch ein Ei ist?

Rohe Eier haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum von 28 Tagen, gerechnet vom Tag des Legens an. Das Datum steht auf der Verpackung. Wer unsicher ist, macht den Schwimmtest und taucht das Ei in ein mit Wasser gefülltes Glas. Ein frisches Ei taucht bis auf den Boden. Ältere Eier richten sich teilweise auf oder steigen langsam hoch.

Was ist bei künstlichen Ostereierfarben zu beachten?

Spezielle Eierfarben aus dem Handel wie Brausetabletten, bunte Stifte oder Malkästen sind Verbraucherschützern zufolge meist unbedenklich. Einige Farbstoffe können aber allergieähnliche Reaktionen wie Hautrötungen oder Juckreiz auslösen.

Wie lange sind hartgekochte und gefärbte Eier haltbar?

Die Eier sollten beim Kochen nicht angeknackst werden, andernfalls können Keime eindringen. Angeknackste Eier sollten in den Kühlschrank gelegt und binnen Tagen gegessen werden. Ansonsten halten sich gekochte, nicht abgeschreckte und selbstgefärbte Eier und Supermarkteier bei Zimmertemperatur bis zu vier Wochen. afp

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

13.04.2017, 06:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball