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Frost/Nixon

Spielfilm über das legendäre TV-Duell zwischen dem abgesetzten US-Präsidenten und dem als Luftikus geltenden Moderator.

Spielfilm über das legendäre TV-Duell zwischen dem abgesetzten US-Präsidenten und dem als Luftikus geltenden Moderator.

Frost/Nixon

© null 01:29 min

USA

Regie: Ron Howard
Mit: Frank Langella, Michael Sheen, Kevin Bacon, Rebecca Hall

- ab 6 Jahren

Tagblatt-Wertung

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23.11.2015
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"Das Volk hat das Recht zu wissen, ob sein Präsident ein Gauner ist", erklärte Richard Nixon 1973. Kurz darauf bestand daran kein Zweifel mehr: der in unzählige Rechtsbrüche verstrickte US-Präsident musste zurücktreten - und suchte fortan nach einer guten Gelegenheit, sich dem amerikanischen Volk als verfolgte Unschuld zu präsentieren.

Da kam ihm David Frost gerade recht. Der von Quotenhunger und Abenteuerlust getriebene Showmaster bekam 1977 den Zuschlag für ein großes Fernsehinterview mit Nixon. Der mit allen Wassern gewaschene Politprofi und notorische Wortverdreher gegen den politisch unbedarften und ewig grinsenden Unterhaltungsfritzen: das schien auf ein Kinderspiel für den Ex-Präsidenten hinauszulaufen, wo doch das liberale Amerika ein finales Tribunal gegen den juristisch nie belangten Nixon herbeisehnte.

Regisseur Ron Howard ("A Beautiful Mind") konzentriert sich in dem für fünf Oscars nominierten Film ganz auf die beidseitigen Vorbereitungen und den Ablauf des legendär gewordenen Interview-Marathons - die politischen Hintergründe werden dabei als bekannt vorausgesetzt. Wem also Watergate ein Staudamm dünkt, sollte sich besser erst mal bei Wikipedia kundig machen.

Mit dem entsprechenden Rüstzeug gerät "Frost/Nixon" jedoch zum faszinierenden Charakter-Duell; spannend wie ein guter Boxkampf, bei dem der Underdog nach zwei Runden schon halbtot in den Seilen hängt, um dann nochmals alle Kräfte zum Gegenschlag zu mobilisieren.

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23.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 21.07.2009, 12:00 Uhr

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07.02.2009

12:00 Uhr

Bacchus schrieb:

Ein Film, der von der grandiosen schauspielerischen Leistung seiner Hauptdarsteller lebt! Damit geht die Regie über so manche kaum nachvollziehbare Brüche in der Entwicklung der Hauptpersonen hinweg. Wer will, kann sich seine eigene Erklärung dazu basteln oder es einfach nur stehen lassen und sich von der Physiognomie in den häufigen Großeinstellungen beeindrucken lassen - schon das allein macht den Film sehenswert!



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