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Kaczmarek/Walkenhorst werden Fünfte der Beachvolleyball-EM

Frust von der Seele gespielt

Erst im Viertelfinale gegen die Europameister Julius Brink/Jonas Reckermann war für Thomas Kaczmarek und Alexander Walkenhorst vom TV Rottenburg bei der Beachvolleyball-Europameisterschaft in Holland Endstation.

04.06.2012

Scheveningen. Trotzdem bedeutet der fünfte Platz für das Rottenburger Duo der bisher größte Erfolg im Aktiven-Bereich. Die Erfolgsgeschichte hatte am Mittwoch bei klassischem Nordseewetter mit viel Wind und Regen begonnen. Doch mit den Wetterkapriolen konnte das TVR-Duo gut umgehen. Das erste Spiel gegen ein österreichisches Team verloren die „Killerfish-Strandhelden“ noch knapp 1:2, dann aber gewannen sie gegen das türkische Team im Tiebreak.

Im letzten Gruppenspiel auf dem Center-Court gegen das niederländische Team Reinder Nummerdor/Richard Schuil, Europameister der Jahre 2009, 2010, gewannen Kaczmarek/Walkenhorst dank harter Aufschläge und eines starken Blocks und einer guten Abwehr. Der 2:0-Sieg (21:16, 21:16) war die erste Überraschung. „Spielerisch war das eines unserer besten Saisonspiele, auf den Sieg können wir stolz sein“, freute sich Kaczmarek.

Damit hatten die beiden ihr ursprüngliches Ziel, den neunten Platz zu erreichen, schon geschafft. „Von da an ging’s nur noch um Bonuspunkte, wir haben völlig befreit aufgespielt“, analysierte Walkenhorst. Im Achtelfinalspiel gegen das lettische Duo Plavins/Smedins spielten die Rottenburger geschickt mit dem Wind. Nachdem sie den ersten Satz klar gewonnen hatten, vergaben die WM-Vierten aus Lettland bei einer 20:18-Führung zwei Satzbälle. Das deutsche Duo konterte und holte den Durchgang noch mit 23:21.

Gegen Brink/Reckermann, die ehemaligen Weltmeister und amtierenden Europameister spielten Kaczmarek/Walkenhorst weiterhin befreit, konnten die klare 0:2-Niederlage (13:21, 17:21) gegen die nationalen Konkurrenten allerdings nicht verhindern. „Wir haben im zweiten Satz ganz gut dagegen gehalten und hatten auch unsere Chancen, aber Brink/Reckermann sind einfach noch deutlich besser als wir“, zog Kaczmarek Bilanz.

Mit dieser Leistung haben sich die beiden Rottenburger auch den Frust der vergangenen Wochen, als sie unter ihren Möglichkeiten blieben, von der Seele gespielt. „Wir haben noch gar nicht richtig kapiert, gegen welche Teams wir da gewonnen haben“, wunderte sich Kaczmarek auch gestern noch.bs

Frust von der Seele gespielt
Bei der Europameisterschaft in Holland hoch hinaus: Thomas Kaczmarek (am Ball) und Alexander Walkenhorst vom TV Rottenburg.

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04.06.2012, 12:00 Uhr

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