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Fuchs schleicht in Privatwohnung
Ein Fuchs klettert auf ein Sofa in einer Privatwohnung. Foto: Polizei Freiburg dpa/lsw
Stuttgart

Fuchs schleicht in Privatwohnung

Besuche von Füchsen in Privatwohnungen wie jüngst in Merzhausen sind nach Expertenmeinung kein normales Verhalten.

20.01.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Füchse sind eigentlich sehr menschenscheu», erklärte der Sprecher des Landesjagdverbandes, Armin Liese. Am Dienstag war ein zahmer Fuchs in eine Wohnung in der Nähe von Freiburg geschlichen und hatte sich dort auf dem Sofa niedergelassen.

Immer mehr Füchse leben Liese zufolge ausschließlich in Städten. «Wenn sie positive Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, verlieren sie ihre Scheu.» Etwa wenn sie bewusst oder unbewusst gefüttert würden. Das geschehe etwa durch leicht zugängliche Abfälle oder Futter, das Privatleute anderen Tieren hinstellten. Dass der Fuchs im jüngsten Vorfall vor der Kälte Schutz suchte, bezweifelte der Fachmann: «Das ist ein Wildtier mit sehr warmem Fell.»

Der Landesjagdverband schätzt, dass etwa 60 000 bis 70 000 Füchse in Baden-Württemberg leben. Die Population ist Liese zufolge seit Jahrzehnten auf einem hohen Niveau.

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20.01.2017, 10:30 Uhr | geändert: 20.01.2017, 08:21 Uhr

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