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Für Carlos Mané ist die Saison gelaufen
Carlos Mané fällt dem VfB verletzungsbedingt aus. Foto: Eibner
Fußball

Für Carlos Mané ist die Saison gelaufen

VfB Stuttgart muss heute bei 1860 München ohne den verletzten Portugiesen in die Erfolgsspur finden.

05.04.2017
  • MATTHIAS JEDELE

Stuttgart. Schlechte Nachrichten hatte Hannes Wolf im Vorfeld der Zweitliga-Begegnung beim TSV 1860 München (heute, 17.30 Uhr) im Gepäck. Auf Grund einer Knieverletzung wird Carlos Mané dem Aufstiegsaspiranten in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. „Sein Knie hat reagiert. Er kann nicht spielen“, sagte der Cheftrainer des VfB Stuttgart. Der Portugiese muss am rechten Knie operiert werden und kann in dieser Saison nicht mehr für den Bundesligisten spielen.

„Das ist eine sehr betrübliche Nachricht, für Carlos ganz persönlich, aber auch für uns“, sagte VfB-Sportvorstand Jan Schindelmeiser. „Wir werden in den kommenden Tagen mit ihm und den Verantwortlichen von Sporting Lissabon gemeinsam das weitere konkrete Vorgehen besprechen. Carlos bekommt von uns jegliche Unterstützung und Hilfe.“ Der 23-Jährige war zu Saisonbeginn auf Leihbasis von dem portugiesischen Klub nach Stuttgart gekommen.

Auch mit Mané wäre die Aufgabe in München nicht einfach gewesen. Die Sechziger haben die vergangenen beiden Spiele gegen die Würzburger Kickers (2:1) und Fortuna Düsseldorf (1:0) gewonnen und entsprechend Selbstvertrauen getankt. Trotzdem ist der Stuttgarter Plan klar definiert: „Wir wollen unbedingt gewinnen. Es wäre auch albern, da mit einer anderen Zielsetzung hinzufahren“, gibt Wolf die Marschroute für sein Team vor. Denn magere drei Punkte aus den letzten vier Meisterschaftsspielen sind zu wenig, wenn es nach den Ansprüchen von Cheftrainer Hannes Wolf geht. „Qualität bedeutet auch, gegen den Ball zu sprinten. Das haben wir gegen Dresden einfach nicht gemacht“, schimpfte der 35-jährige Fußballlehrer nach dem hart erkämpften 3:3 gegen Dynamo am Sonntag.

Aus dem ursprünglichen Sololauf der Stuttgarter hat sich nun ein Vierkampf um den Aufstieg gebildet. Eintracht Braunschweig, Union Berlin und Hannover 96 wollen ihrerseits die Gunst der Stunde nutzen und im Saisonendspurt den VfB hinter sich lassen.

Der 1. FC Heidenheim wird sich das Spiel des VfB gegen Dynamo gut angeschaut haben, denn Frank Schmidt tritt mit seinem Team heute (17.30 Uhr) in Dresden an. Nach sechs sieglosen Spielen soll nun die Wende folgen. „Es wird natürlich eine Aufgabe, dort zu bestehen – gerade jetzt, wo wir nach unserer Form suchen. Auch das kann motivieren“, sagte der Coach, der auf Kevin Kraus (Kreuzbandriss), Timo Beermann (Schulterverletzung), Dominik Widemann (Knöchelverletzung) und Ben Halloran (Trainingsrückstand) verzichten muss. mj/lsw

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05.04.2017, 06:00 Uhr

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