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Querpass

„Funès“ wirbelt wieder

Bob Hanning gilt als Louis de Funès des Handballs. Seine Begeisterung für die Sportart geht einher mit dem schier eindimensional cholerischen Verhalten, den maximalen Erfolg zu suchen. Unaufhörlich, unantastbar, unbelehrbar.

23.11.2016
  • THOMAS GRUBER

Sofern Erfolg als Gradmesser dient, so gibt ihm dieser recht. Hanning machte durch gewiefte Personal-Entscheidungen aus dem deutschen Handball-Zwergen wieder einen Riesen. Nach den ohnmächtigen Taumel- und Trudel-Jahren unter dem einstigen Erfolgs- und Weltmeister-Coach Heiner Brand sowie dessen glücklosem Nachfolger Martin Heuberger trieb Hanning die Ernennung des Isländers Dagur Sigurdsson zum Bundestrainer vehement voran, obwohl er mit dessen Abwerbung seinem Heimat-Klub Berlin schadete. Der Plan ging auf. Sensations-Europameister, Bronze bei Olympia in Rio. Nach der WM 2017 in Frankreich zieht Sigurdsson weiter nach Japan. Des Isländers Heißhunger auf schnelle deutsche Erfolge ist gestillt. Hanning arbeitet ameisenfleißig an der Sigurdsson-Nachfolge. Angedacht ist die Verpflichtung des Nachwuchs-Star-Trainers Christian Prokop. Der 37-Jährige mit der erfolgsorientierten Ansprache vor allem an Talente passt optimal ins Beute-Schema des Funès des Handballs.

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23.11.2016, 06:00 Uhr

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