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Studie

Furcht treibt Rechtspopulisten Wähler zu

Angst vor Folgen der Globalisierung ist entscheidender Faktor.

01.12.2016
  • DPA

Gütersloh. Rechtspopulistische Parteien in Europa profitieren von der Angst vor der Globalisierung. Dabei spielt das Flüchtlingsthema die größte Rolle. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die Bertelsmann-Stiftung vorgestellt hat. Länderübergreifend sehen vor allem die Anhänger von AfD (78 Prozent), des französischen Front National (76) und der FPÖ in Österreich (69) die Globalisierung als Bedrohung. In allen untersuchten Ländern zählt sich mindestens die Hälfte der Anhänger der rechtsnationalen Parteien zu den Globalisierungspessimisten, wie es in der Studie mit dem Titel „Globalisierungsangst oder Wertekonflikt?“ heißt. Es wurden 15 000 Menschen befragt.

Für die Forscher überraschend: Der persönliche Wertekompass, also ob sich die Befragten liberal, konservativ oder autoritär einschätzen, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Isabell Hoffmann, Autorin der Studie, sieht darin etwas Positives: „Das ist ein Hoffnungsschimmer für die Politik, denn Angst lässt sich leichter auflösen als fest zementierte Werte.“ Insgesamt spaltet das Thema Globalisierung die Europäer. 55 Prozent sehen internationale Verflechtungen als Chance, 45 Prozent aber als Gefahr. dpa

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01.12.2016, 06:00 Uhr

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