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Boxen

Fury, der verwirrte Possenreißer

Den Weltmeister im Schwergewicht nimmt keiner mehr richtig ernst.

05.10.2016

Von DPA

Wirre Aussagen: Tyson Fury im Zwielicht. Foto: Eibner

Berlin. Boxweltmeister Tyson Fury wird nur noch als verwirrter Possenreißer wahrgenommen und ist beim Management des Ex-Champions Wladimir Klitschko „kein Thema mehr“. Der Brite hatte wie berichtet mit teilweise obszönen Worten zunächst seinen Rücktritt erklärt, um drei Stunden später das Gegenteil zu behaupten. Der Schwergewichts-Champion der Weltverbände WBO und WBA, der sich am Wochenende zudem mit einer Fotomontage über die jüngsten Vorwürfe gegen ihn als Kokain-Konsumenten lustig machte, hat endgültig seine Glaubwürdigkeit verloren.

„Die drohende Dopingsperre“ und die skurrilen Wortmeldungen des 28 Jahre alten Briten disqualifizierten Fury laut Klitschko-Manager Bernd Bönte für einen Titelkampf. „Wir gucken jetzt nur noch nach vorne“, meinte er gestern.

WBO und WBA müssen entscheiden, wie es jetzt mit dem problematischen Briten weitergeht. „Boxen ist das Traurigste, was ich je gemacht habe“, hatte Fury getwittert und meinte, es sei „ein Haufen Scheiße“. Der Klitschko-Bezwinger hatte schon mehrfach von Rücktritt gesprochen, diesen aber nie umgesetzt. Auch diesmal ist es so. Fury muss allerdings mit einer Sperre und der Aberkennung seiner Titel rechnen. Bei einer Kontrolle am 22. September durch die amerikanische Anti-Doping-Agentur VADA war er positiv auf Kokain getestet worden. dpa

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Erstellt:
5. Oktober 2016, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
5. Oktober 2016, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. Oktober 2016, 06:00 Uhr

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