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„Hirn- gegen harmlos“

Fußball: 2:1-Kampfsieg für Lustnau beim SV Oberndorf

Nichts war’s mit dem zweiten Sieg der A-Liga-Saison für den SV Oberndorf: Nach dem 1:0-Überraschungs-Sieg am Mittwoch beim SV Hirrlingen verlor der SVO gestern mit 1:2 (0:1) gegen den TSV Lustnau.

14.09.2014
  • aaron wörz

Oberndorf. Spätestens nach dem zweiten Saisonsieg beim 3:1 beim SV 03 Tübingen II am vergangenen Donnerstagabend ist der TSV Lustnau in der Kreisliga A 3 nach seinem Wechsel aus der Reutlinger A-Liga angekommen. Auch der bis dahin sieglose SV Oberndorf setzte mit dem 1:0-Sieg unter der Woche beim SV Hirrlingen wieder ein Lebenszeichen.

Gestern taten sich aber beide Teams gegeneinander schwer. Den ersten Aufwacher für die Oberndorfer gab es bereits nach 45 Sekunden: Nach einem Fehlpass von Peter Neff suchte der Lustnauer Spielertrainer Perica Lekavski direkt den Abschluss, traf aber nur die Latte. Aber auch der SVO wurde in den ersten Anfangsminuten gefährlich, doch Martin Kurz zögerte aus guter Schussposition zu lange und traf später per Lupfer nur den Pfosten. „Uns hat die Zielstrebigkeit und Entschlossenheit vorne gefehlt“, sagte SVO-Trainer Tobias Zug.

Die 100 Zuschauer auf dem Oberndorfer Sportplatz mussten glauben, hier sei ein hitziges Nachbarschafts-Derby: In der Partie war übermäßig Feuer, und viele Nickligkeiten störten den Spielfluss. „Klar habe ich ein blau-weißes Trikot an, aber es fing mit dem Schiedsrichter an – das war schon ein wenig einseitig“, nannte TSV-Spielertrainer Lekavski Gründe für die Hektik von Beginn an. Lekavski war es selbst, der den TSV mit seinem fünften Saisontor im sechsten Spiel in Führung brachte. Ein langer Ball rutschte durch die Oberndorfer Verteidigung, und Lekavski verwandelte eiskalt.

Nach dem Seitenwechsel ging es ausgeglichen weiter, doch wieder jubelten die Lustnauer. Nach schöner Verlängerung mit der Hacke von Lekavski baute Cornelius Wiehl die Führung aus (64.). Fünf Minuten vor Abpfiff wurde dem SVO nach Foul von Francesco Lopergolo an Carlo Schütt ein Strafstoß zugesprochen, den Martin Kurz sicher verwandelte (85.). In der Schlussphase wurde es nochmals spannend. Oberndorf drückte vehement, aber es reichte nicht für den SVO. Trainer Tobias Zug bezeichnete das Spiel süffisant als „hirn- gegen harmlos, und wir waren hirnlos“. Der Lustnauer Trainer Lekavski bewertete die Leistung des Gegners trotzdem positiv: „Wenn Oberndorf weiter so wie heute spielt, müssen sie sich keine Sorgen für die Saison machen!“

SV Oberndorf: Zürn; Beißwenger (78. Speidel), Arnold (66. Biesinger), Neff, Peterlein, Schütt, Heumesser, Stöckle, Kurz, Alpay, Noel Fahrner (46. Lukas Sailer).

TSV Lustnau: Wallochny; Özcan, Braun, Lenz, Pfefferlein, Ferati (74. Jerrit Köhler), Sonnberger, Wiehl (88. Klein), Lekavski, Kramer (46. Tönges), Lopergolo.

Fußball: 2:1-Kampfsieg für Lustnau beim SV Oberndorf
Es ging zur Sache: Oberndorfs Lukas Sailer (rechts) und Eren Özcan (links), beobachtet von Yannic Pfefferlein (hinten) und Martin Kurz (Mitte). Bild: Ulmer

Fußball: 2:1-Kampfsieg für Lustnau beim SV Oberndorf

Vor der Saison wechselte der TSV Lustnau nach langem Hin und Her aus der Reutlinger Kreisliga A 2 in die Tübinger A 3. Dieser Wechsel mache sich laut Spielertrainer Perica Lekavski auch im Spiel des TSV bemerkbar, auch gestern traten die Lustnauer aggressiv auf: „In der Reutlinger Liga gab es kaum Derbies, sehr wenig Zuschauer, das ist jetzt auf jeden Fall eine Umstellung für uns.“

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14.09.2014, 12:00 Uhr

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