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Ergenzingen schaut nur auf sich selbst

Fußball-Bezirksliga: Der TuS Ergenzingen empfängt am Samstag den entthronten SV Wachendorf

Seit zehn Spielen sind sie ungeschlagen, zuletzt gab es sechs Siege in Folge und seit vergangenem Wochenende grüßen sie auch noch von der Tabellenspitze: Bei den Ergenzingern läuft es momentan in der Fußball-Bezirksliga wirklich gut. Coach Siegfried Werner ist sehr zufrieden und will weiterhin nur auf sein eigenes Team schauen. Was die Konkurrenz macht, interessiert ihn weniger.

06.11.2015
  • fabian schäfer

Horb. Der 6:0-Sieg vergangenen Samstag in Göttelfingen war für den TuS Ergenzingen in mehrerlei Hinsicht etwas Besonderes: Zum einen wurden mit dem Dreier gleich zwei Serien weiter ausgebaut, die mittlerweile äußerst beeindruckend sind. In den letzten zehn Partien musste das Team von Siegfried Werner nicht einmal als Verlierer vom Platz gehen, überhaupt unterlag die Elf in der laufenden Spielzeit nur einmal – das jedoch auch klar und deutlich mit 0:5 in Freuenstadt. Außerdem bedeutete der Sieg in Göttelfingen den sechsten Erfolg in Serie und nebenbei auch den Sprung an die Tabellenspitze. „Das macht uns nicht so viel aus. Wir wollten stets den Abstand nach vorne halten und freuen uns über die Punkte“, bremst Werner die Euphorie über die aktuelle Platzierung. Klug gedacht, denn Platz eins könnte nach dem kommenden Spieltag auch schon wieder weg sein. Da trifft die Ergenzinger Mannschaft ausgerechnet auf den bisherigen Klassenprimus Wachendorf.

Während die aktuell größte Konkurrenz um den Aufstieg den erfolgreichsten Angriff (Spvgg Freudenstadt) und die stabilste Verteidigung (SV Wachendorf) stellt, liegt der TuS in beiden Kategorien jeweils auf Rang zwei. „Wir haben zwar einen guten Angriff und spielen viele Chancen heraus, allerdings vergeben wir auch viele davon“, erklärt Werner. 32 Treffer in zwölf Spielen lassen sich dennoch sehen, genauso wie gerade einmal 18 Gegentreffer. Der TuS-Coach lässt diesen Statistiken trotzdem eher weniger Bedeutung zukommen: „Das ist egal. Entscheidend ist, dass unser Spiel in Ordnung ist. Wir wollen immer mindestens gleichwertig wie der Gegner agieren, idealerweise besser.“ Gegen den SV Wachendorf, der vergangenen Samstag ein Viertel seiner bisherigen Saisontore kassiert hat, könnten die beiden Werte jedoch entscheidend sein. „Ich denke, es wird ein taktisch geprägtes Spiel werden. Beide werden nicht von Anfang an alles riskieren, wie schon beim Spiel Freudenstadt gegen Wachendorf vergangene Woche“, vermutet Werner, der Ergenzingen seit Sommer 2014 als Cheftrainer betreut.

In der abgelaufenen Saison reichte es am Ende nur für Platz sechs mit beachtlichen 19 Punkten Abstand zum Aufsteiger aus Holzhausen. „Wir denken vor Rundenbeginn nicht groß daran, wie es laufen wird. Wir wollten immer vorne mit dabei sein und sind deshalb aktuell sehr zufrieden“, sagt Werner, der hinzufügt: „Wir lassen uns nicht unter Druck setzen. Den Druck machen wir uns selbst, indem wir immer gut spielen wollen.“ Einen großen Vorteil im Vergleich zur letzten Saison sieht Werner im Ergenzinger Kader: „Er ist größer und so können wir deutlich besser mit Verletzungen umgehen.“ Man sei bislang gut damit gefahren, von Spiel zu Spiel zu denken, daher wagt der Coach auch keine großen Prognosen: „Wir wollen den Kontakt nach vorne beibehalten, so dass es bis zum Schluss interessant ist. Wir wollen eine Chance haben, oben mitzuspielen.“ Die haben sie momentan mit Sicherheit, vor allem wenn am Sonntag gegen den Dritten aus Wachendorf etwas Zählbares herausspringt.

Ob der Aufstieg am Saisonende unter den „Großen Drei“ Freudenstadt, Wachendorf und Ergenzingen ausgemacht wird, ist Werner egal: „Danach schauen wir nicht. Das interessiert mich nicht, sondern nur, dass wir gewinnen.“ Zu einem kleinen Tipp in Richtung Saisonende lässt sich der Trainer aber dann doch hinreißen: „Eigentlich müsste Freudenstadt durchmarschieren. Sie sind besser als wir und in dieser Saison noch ungeschlagen. Vielleicht kommt aber auch Salzstetten nochmal.“

Fußball-Bezirksliga: Der TuS Ergenzingen empfängt am Samstag den entthronten SV Wachendorf
Grüßt derzeit mit seinem Team von der Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga: TuS-Trainer Siggi Werner. Bild: Ulmer

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06.11.2015, 12:00 Uhr

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